Zitate für Dummies (43)

Dieser ver­meintliche Geistesblitz

„Eine Sache, welche vie­len gehört, wird schlechter ver­wal­tet als eine Sache, die einem einzel­nen gehört.“
Aris­tote­les (384 – 322 v. Chr.), griechis­ch­er Philosoph, Schüler Pla­tons, Lehrer Alexan­ders des Großen

ist im Englis­chen völ­lig unbekan­nt, kommt nur in quel­len­losen Zitate­samm­lun­gen vor und stammt wohl aus der­sel­ben Daten­bank wie das da.

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Subventionsabo

Die Pan­demiezeit ist sich­er unan­genehm für Zeitun­gen. Weniger Nachricht­en stellen sich im Lokalen ein, weniger Wer­bung wird gebucht und so weit­er. So genau ver­fol­gt man da das Lokalblatt mit den Platzfüller­ar­tikeln nicht mehr, deswe­gen kommt diese Mai-Mel­dung auch erst jetzt:

Seit Juli kostet ein Abon­nement der IVZ stolze 45,90€, Schuld ist wie üblich die faire Bezahlung ihrer Mitar­beit­er, ab Juli 10 Cent mehr die Stunde:

Die Steigerung der Bezugspreise spiegelt ins­beson­dere die weit­ere stufen­weise Umset­zung des Min­dest­lohnge­set­zes wider.

und nicht dazu bemerkt wird, dass das Ganze sub­ven­tion­iert ist. Man kön­nte ja auch die sink­enden Abon­nementen­zahl oder das Weg­brechen des Werbe­mark­ts in der Pan­demiezeit anführen.

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Zitate für Dummies (42)

Fol­gen­des ange­bliche Zitat in der heuti­gen IVZ

„Schenken heißt, einem anderen etwas geben, was man am
lieb­sten selb­st behal­ten möchte.“
Sel­ma Lager­löf (1858 – 1940), schwedis­che Schriftstellerin

find­et sich wed­er in der schwedis­chen Ver­sion von Google noch im Gesamtwerk von Sel­ma Lagerlöf.

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Arno Krumm und Peter Suer — Geht an Board

Ja, wo soll’s denn hinge­hen, möchte man fra­gen, bevor kleine Kinder irgend­wo an Bord gehen. Aber 1985 war man in Ibben­büren bei dieser Auf­nahme wohl noch nicht so religionskritisch.

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Ein Bild namens Ibbenbüren

Mal was Neues: Der in Tokio lebende amerikanis­ch­er Kün­stler Jim Har­ris bietet ein Bild mit der Betitelung “Ibben­büren” für 200€ zum Verkauf. Das abstrak­te Ereig­nis ist mit Acryl auf Holz hergestellt, wird per Post zugestellt und hat eine 7‑Tage-Rück­nahme-Garantie. Ja, dann mal zugeschlagen!

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Clubhouse-Einladungen

Da wir seit einiger Zeit auf Club­house unter­wegs sind, haben wir mal einen Club erstellt und darüber kann man sich ohne weit­ere Ein­ladun­gen direkt auf Club­house anmelden. Club­house ist ein Audio-Chat, der im Jan­u­ar einen kleinen Hype erlebte, dann aber abebbte. Immer noch ist die Tech­nik ganz inter­es­sant. Wir testen jeden­falls weiter.

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Viernull

Neuen Jour­nal­is­muss braucht Düs­sel­dorf ange­blich und vier­null will das bieten. Bis­lang ist das Inter­ne­tange­bot gar nicht so schlecht, gemessen daran, dass die prov­inziell anmu­tende Lan­deshaupt­stadt so viele spek­takuläre Nachricht­en nicht zu bieten hat.

Das Medi­en­ange­bot in Düs­sel­dorf ist in jüng­ster Ver­gan­gen­heit merk­lich geschrumpft. Wir meinen, dass die Bürger*innen weit­ere Infor­ma­tio­nen und Impulse für ihre Mei­n­ungs­bil­dung brauchen. Passend zu unserem Unter­ti­tel „Mehr Düs­sel­dorf“ bieten wir genau das.

Wäre jet­zt auch blöd, wenn man ohne Anspruch starten würde, aber so recht kann lässt sich unter der Real­i­sa­tion noch nicht ver­ste­hen, was das ganz große Neue sein soll. Wie auch immer, ein pub­lizis­tis­ches Überange­bot herrscht nicht, dann mal ran an den Speck!

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Abgänge

Vor einiger Zeit war ich auf der Beerdi­gung eines Bekan­nten. In der Rede, die man auf ihn hielt, wurde nachgeze­ich­net, wie erfol­gre­ich er war, wie er alles erre­ichte, was er erre­ichen wollte, wie er beru­flich der Beste im Umkreis wurde, dass alle ihn liebten. Je, länger die Rede wurde, desto deut­lich­er wurde: Er war so beson­ders, er hat­te auch noch diese Rede selb­st geschrieben.

Und nun zu etwas volkom­men anderem: Was kön­nte sinnbildlich­er sein, als dass im Jahr des Abstiegs von Schalke 04 auch der IVZ-Eurofight­er seinen Hut nimmt?

Der Auf­sicht­sratsvor­sitzende der IVD, Paul Lehrter, dank­te Klaus Rieping für die langjährige, erfol­gre­iche Geschäfts­führung in der IVD-Unternehmensgruppe. Dem Führung­steam der IVD sei es in den ver­gan­genen Jahren gemein­sam mit hochmo­tivierten Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern gelun­gen, die IVD-Gruppe und die von ihr her­aus­gegebene Ibben­büren­er Volk­szeitung (IVZ) erfol­gre­ich in die dig­i­tale Medi­en­welt zu führen. 

Ja, Mond­lan­dung ist nix dage­gen. Gegen, *papier­raschel* … einen Insta­gram- und einen Face­book-Account. Und ne Internetseite.

Die IVD genieße in der deutschen Zeitungs­branche den Ruf eines beson­ders inno­v­a­tiv­en und zukun­ft­sori­en­tierten lokalen Verlagshauses. 

Inno­va­tion­nen sind wohl so Sachen, die so beson­ders sind, dass man sie als­bald ein­stampft: Die Immo­bilien-Seite, die Glück­wun­sch-Seite, die Baby-Seite, die The­men­wel­ten-Seite, teo.de und Maz­zTV.

“Das dig­i­tale Pro­dukt wird das wesentliche Pro­dukt werden!”
Klaus Rieping, Ibben­büren­er Volk­szeitung bei “Dig­i­tale Erlösmodelle” 

Tja, 7 erfol­gre­iche Jahre nach diesem Geweis­sage bei aktuell 73 E‑Pa­per-Kun­den muss man wohl sagen: Der Weg ist noch lang.

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