Computerhorchen

Ach, du liebes Bisschen! Ja, früher, da war das romantisch und so. Das war ja auch alles nur in Fernsehen. Da ritten die Amerikaner auf ihre gestriegelten Pferdchen durchs wilde Wasweissichnichstan und eroberten die Prärie. Das waren die Guten. Die Bösen waren die Eingeborenen. Die lagen Tag ein, Tag aus auf der Lauer um rumzuschießen und Leute zu überfallen. Humor hatte von denen keiner, da kannten die nix. Hab noch nie einen von denen mal lachen sehn. Nur überfallen und Büffelsuppe aufkochen.

Als dann die Eisenbahnen erfunden wurden, da lagen sie dann anne Schienen zu horchen. Da machten die Loks wohl sonnen Krach, dass sich das über die Schienen angekündigt hat. Das war quasi, wollmasagen, der Vorläufer vom Telefon. Nur halt noch Mono. Und wenn die Lok dann da war, wurde überfallen und abends auf den Erfolg wieder ordentlich Büffelsuppe getrunken. Und immer so weiter.

Ja, und nun hat da wohl einer zu lange in Berlin die alten Winnetou-Folgen sich reingepfiffen getan. Jetzt wollen die das hier einführen. So nen Bundesindianer. Der liegt dann anne Geräte und horcht ab, was da so abgeht. Nur weil der diese Telefonierabhörtechnik vor Jahrhunderten schon im Blut hatte. Die hamse dann über die Büffelsuppe weitervererbt. So wird das wohl gewesen sein. Dass das doch eigentlich kriminell ist, das stört die in Berlin gar nicht. Könnte man doch legal werden lassen, sagen se.

Na, hoch die Tassen. Irgendwann sind wir soweit, da werden sie uns  Büffelsuppe intravenieren. Aber lustig wird das nicht.

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Wie schlimm ist die Lage, Herr Nörgelmöller?

Heute hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass quasi Systemanbieter für Inhalte mithaften. Wenn demnach jemand bei Google ein Blog betreibt, muss sich Google mit Beschwerden befassen, die nicht direkt mit dem Bloginhaltszuständigen geklärt werden können. Wozu die Einleitung?
Es ist mir gelungen, eine zweite Figur für eine Kolumne auf Ibbtown zu gewinnen. Hubert Nörgelmöller ist Riesterling-Beauftragter der Trifi, der Vereinigung der trinkfesten Ibbenbürener. Nach ihrem verpassten Einzug ins Rathaus im vergangenen Jahr beobachtet man dort weiterhin mit Interesse das lokale politische Geschehen. Woran man sich stört – Hubert Nörgelmöller wird uns sicherlich in Kenntnis setzen!

Ach ja: Bei Beschwerden wie im Falle Knechthild bitte einfach eine E-Mail an mich ;-). Der Bundesgerichtshof will das so.

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