Bücherverbrennung

Ich sach ja, Tach ein, Tach aus, es ist unterm Strich doch zu dunkel inne Stadt. Zu viele dunkle Gässken. Da gehen se von einer beleuchteten Straße kurz in eine Gasse und schwupss, da wissen se doch gar nicht mehr, was man da tut, wenn da was passiert. Es müsste heller werden. Sicher. Sonst zünden da die Jungens gleich Bücher und Zeitungen an, wie jetzt.

Ja, gut ich weiß auch nicht, was diese Bücher im Glasschrank da verloren haben. Liest doch keiner, was soll man die da nicht mal anders verwenden? Früher, ja früher wurde öffentlich mehr gelesen. Da hätte man sich bei Bücherverbrennungen auch noch mehr erregt. Zu meiner Zeit nahm man sich die Zeitung und setzte sich inne Stadt auffe Mauer. Dann faltete man sie zusammen, schaute dem Treiben in der Stadt zu, prominierte etwas und dann ließ man die Zeitung irgendwo liegen. Sollte doch ein anderer sie fertiglesen.

Das braucht man heute ja auch nicht mehr, steht ja bei denen heute alles im Schaufenster. Fehlte nur noch, dass die den Schaufensterkiekern auch noch ein schlechtes Gewissen einreden, was ihnen denn einfällt, kostenlos ins Schaufenster zu kieken.

Ausleihbare Taschenlampen am Eingang der Stadt. Das wäre mal eine Maßnahme. Dann müsste man auch nicht extra hell machen.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.