Ja, sapperlot, was einem wieder entgeht: Frank Cordes ist mit neuem Material auf dem Markt. Gut, gecovert, aber gut gecovert kommt Ibbenbürens Schlagersänger mit einer eingedeutschten Version von Just for you von Mixed Emotions oder New mixed emotions, na wie auch immer, daher. Für das Genre gar nicht mal so übel:

Und für schlappe 99 Cent bei Amazon erhältlich. Okay, um Metrickz und Co. gerecht zu werden: Textlich ist das natürlich auch Banane. Der aktuellen Ische vorzuheulen, dass man der Teenager-Liebe, die einen für den Nächstbesten aus dem Bett schubst, noch hinterhertrauert – das ist nur dadurch zu erklären, dass Schlagertexte anzüglich sein sollen und ein gewisses Niveau nicht übersteigen dürfen. Was natürlich nichts entschuldigt. Offen bleibt dabei, wie Sie denn war, wenn Sie wie du war. 16 oder was?

Aktualisierung
Kurz nach dieser Veröffentlichung ist das Video auf Youtube gelöscht worden. Ein Video gibt es aber noch hier.

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Morgenkaffee

Die Niederlande hat ein Gesetz zur Wahrung der Netzneutralität verabschiedet.

Mathias Lohre schreibt bei der taz über Christian Lindner die Frage, die ich auch gerne beantwortet gesehen hätte:

nie in seiner Karriere hat die letzte Hoffnung der FDP große Leidenschaft für einen bestimmten Bereich gezeigt. Warum ist so jemand in der Politik?

Kathrin Passig hat mit der Buch-PR-Agentin Gesine von Prittwitz ein Interview geführt. Und heraus kommt der Eindruck, aus dem ich kaum „Bestseller“ lese. Katrin Schuster stößt sich aber an ein paar Aussagen der Agentin.

Und während ich mir die Frage stelle: Was wird denn aus Lindner, wenn er nicht in den Landtag kommt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen geht mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Berichterstattung des STERN vor, so steht es auf ihrer Internetseite.

Der Stern behauptet in seiner aktuellen Ausgabe, dass anonyme Schreiber des Blogs nach der Regierungsübernahme durch Rot-Grün PR-Aufträge im Wert von mehreren Hunderttausend Euro bedacht erhalten hätten.

Gegen diese Behauptung erwirkte die Landesregierung eine einstweilige Verfügung und schreibt

„In der Konsequenz bedeutet das, dass die Berichterstattung rechtswidrig war. Der Artikel hätte so nicht geschrieben werden dürfen. Wir fühlen uns in dem bestätigt, was wir von Anfang an gesagt haben“, erklärte Pressesprecherin Stephanie Paeleke-Kuhlmann.

Gut, das ist irgendwie Unsinn. Einstweilige Verfügungen sind mitnichten Aussagen über die Rechtswidrigkeit von Sachverhalten.

Beim Wir-in-NRW-Blog dementiert man derweil die Unterstellungen des STERN. Nicht dementiert wird hingegen die Behauptung des Zeit-Blogs Zweitstimme, dass jemand, der für das Blog schrieb, einen Auftrag von der SPD erhielt.

Beim STERN wird daraus, dass Schreibers des Wir-in-NRW-Blogs vom rot-grünen Wahlsieg „profitierten“, indem sie PR-Aufträge bekamen. Diese Interpretation ist bislang in ihrer Kausalität nicht belegt. Genau diesen Punkt nimmt Frank Lübberding unter Beschuss.

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