Körperpatt

Vor einiger Zeit habe ich mal festgehalten, was bei uns im Münsterland so für eingängige Idiome tagtäglich zur Anwendung kommen. Heute bin ich unterwegs auch in Düsseldorf auf so eine sprachliche Eigenart gestoßen, die ich bislang nicht kannte. Da rannten zwei kauzige Typen mir entgegen und der eine meint zum anderen:

Da machste dann nichts mehr. Da macht dein Körper patt.

Irgendwas macht der Körper wohl und nicht so wie gewünscht. Man hat wohl keinen Zugriff auf ihn, wie Fussballkommentatoren sagen würden. Ob sich der Körper hier aber eigenständig eine Auszeit nimmt oder ob er in einer bestimmten Situation durch Aktionsverweigerung Vorsicht walten lässt – das war dem Gespräch nicht zu entnehmen.

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