Landeshauptstadtblog

… oder so ähn­lich sollte der erste Blogver­such aus Düs­sel­dorf unser­er­seits laut­en. Irgend­wie wurde nie etwas draus außer ein­er Bilder­gal­lerie. Die vorin­stal­lierten Word­Press-Blogs sind dann doch ab und an zu weit weg von der eige­nen Art, das Inter­net zu nutzen.

Es lässt sich ja doch sagen, dass unsere­ins irgend­wie noch nicht fer­tig ist mit dieser Stadt. Für nichtrhein­ländis­che Nor­drhein-West­falen ist die Lan­deshaupt­stadt ja irgend­wie kein son­der­lich beschriebenes Blatt. Schulden­frei, image­frei und irgend­wie unin­spiri­erend. Aber Museen gibt es einige, deswe­gen kann man da hin fahren. Die Kö? Spätestens, wenn Hasi und Mausi da hin kommt, lockt die Straße kaum noch jeman­den aus der Reserve.

Schön ist Düs­sel­dorf nicht
, wenn man Kun­stken­nern diese Ein­schätzung abnehmen möchte. Warum wohnen dann doch so viele Men­schen da? Was hält sie? Was zieht sie dor­thin? Vielle­icht wer­den diese oder ganz andere Antworten durch dieses Kor­re­spon­denzblog beant­wortet. Man wird sehen. 

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Expansionen

Ibbtown expandiert etwas und wird um eine Rubrik reich­er, den Teck­len­blog. Das Erstellen dieser Rubrik hat den ein­fachen Hin­ter­sinn, dass man sich im Altkreis eben manch­mal eher als Altkreisler als als Nur-Ibben­büren­er sieht. Und auch die Geschicht­en von Altkreislern dür­fen auf diesem Blog unterkom­men, dann aber auch unter einem Titel, der dazu passt. Teck­len­blog eben.

Aber nicht nur um eine Rubrik, auch um einen Autoren ist diese Seite reich­er: Faxe. Willkom­men in dieser kleinen Welt.

P.s.:Und wie ler­nen die Meis­ten den Altkreis oft­mals richtig ken­nen? Richtig, durch’s Wan­dern. Und wo wan­dert man hin? Da kann man sich Rat bei Wan­der­er Mar­tin suchen.

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Neu im Bücherschrank(5): Ludwig Wittgenstein — Tractatus logico-philosophicus

Als Loli­ta reinkam, war Pi noch da, da dachte ich, Taschen­büch­er gehen wohl nicht son­der­lich gut weg, ger­ade wenn es auch noch englis­che sind. Aber heute war es dann auch nicht mehr zu find­en. Daneben sah ich heute das erste Mal jeman­den anders, der Büch­er raus­nahm und eigene rein­stellte. Das hat schon sowas von der Beobach­tung eines Naturschauspiels.

Neu im Büch­er­schrank ab heute: Lud­wig Wittgen­steins Trac­ta­tus logi­co-philo­soph­i­cus, ein Klas­sik­er der Philoso­phie — wenn auch von den wenig­sten ver­standen. Das sollte aber eh’ nie­man­den dazu ver­an­lassen, nichts ins Buch zu schauen. Also viel Spaß beim Schmökern.

Neu im Bücherschrank
4. Vladimir Nobokov — Lolita
3. Yann Mar­tel — Life of Pi
2. Con­nie Pal­men — Die Gesetze
1. Cees Note­boom — Rituale

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Neu im Bücherschrank(4): Vladimir Nabokov — Lolita

“Ach zum Lesen habe ich keine Zeit.” Lei­der hört man diesen Satz viel zu oft, was aber viel schlim­mer ist, man hört ihn von sich selb­st. Dabei ist Lesen eine diese wun­der­baren Eigen­schaften, die uns die Fähigkeit ver­lei­ht, ein­fach so in eine andere Welt einzu­tauchen, sein Wis­sen zu erweit­ern, das Ver­gan­gene in die Gegen­wart zu ver­wan­deln. Und jet­zt soll man da ein­fach keine Zeit mehr dafür haben. Man kann nie so beschäftigt sein, dass keine Zeit zum Lesen bleibt.

Ob die Ini­tia­toren des Büch­er­schranks in Ibben­büren eben­falls diesen Gedanken hat­ten, oder ob es eine bloße Mar­ket­ingskam­pagne der RWE ist, bleib für mich ein Geheim­nis, was aber kein Geheim­nis bleibt, ist, dass man darin doch den einen oder anderen bedeu­ten­den Klas­sik­er der Weltlit­er­atur findet. 

So auch eins der bedeu­tend­sten und bekan­ntesten Werke des rus­sisch-amerikanis­chen Schrif­stellers Vladimir Nabokov, der in seinem, eins viel umstrit­ten­em Werk, eine zwei­jährige Flucht von Hum­bert Hum­bert und sein­er zwölfjähri­gen Stieftochter beschreibt. Die bei­den leben in ein­er sex­uellen Beziehung, die zunehmend von Gewalt und Tyran­nei beherrscht wird. 

Wie schon viele rus­sis­chen Romane erzählt auch dieser vom Scheit­ern ein­er Liebe, wobei die Liebe nichts mit den roma­tis­chen Gaukeleien von Jen­nifer Anis­ton & Co. zu tun hat, wie sie uns durch die Traum­fab­rik vorge­spielt wird, son­dern mit dem besin­nungslosen Ver­fall einem anderen gegenüber, dass aus einem unschein­barem Liti­ratur­pro­fes­sor einen tyran­nis­chen Zuhäl­ter und Mörder wer­den lässt. 

Neu im Bücherschrank
3. Yann Mar­tel — Life of Pi
2. Con­nie Pal­men — Die Gesetze
1. Cees Note­boom — Rituale

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