Neu im Bücherschrank(18): Nikolai Gogol — Die toten Seelen

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Und wieder zog es uns im Auf­trag des guten Geschmacks an den Büch­er­schrank. Dieses Mal mit einem Klas­sik­er der rus­sis­chen Lit­er­atur, der jedem Russen bekan­nt sein dürfte: “Die Toten See­len” von Niko­lai Gogol.

Zur Hand­lung: Pawel Tschitschikov wächst in ärm­lichen Ver­hält­nis­sen auf und arbeit­et sich mit viel Fleiß im bürok­tratis­chem Rus­s­land hoch. Nach­dem er wegen Kor­rup­tion zum Fall gebracht wird, arbeit­et er an seinem Auf­stieg, in dem er mit toten Leibeige­nen, im dama­ligem Rus­s­land “See­len” genan­nt, han­delt.

Die Komödie um Betrug, Kor­rup­tion der Behör­den, men­schliche Gier und Unbelehrbarkeit kön­nte aus der heuti­gen Zeit stam­men. Mit satirisch fein überze­ich­neten Charak­teren kri­tisiert Gogol die Missstände des post-napoleonis­chen Rus­s­lands.

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