Wie die IVZ Plagiate einbaut

Angeblich befürwortet auch die IVZ das Leistungsschutzrecht für Presseverleger, wobei ich nicht weiß, worauf diese Liste beruht. Dazu will nicht ganz passen, wie die IVZ scheinbar online Plagiate als eigene Qualitätsarbeit kennzeichnet.

Gestern brachte die IVZ online diesen Artikel über einen randalierenden Jugendlichen in der Innenstadt von Ibbenbüren auf ihrer Internetseite, gut platziert im Bilderwechselrahmen. Unter dem Artikel wird zwar kein Autor angegeben, dafür ist zu lesen

Dieser Beitrag in IVZ-aktuell ist ein Produkt der IVZ-Redaktion.

Falls Sie nun darunter verstehen, dass irgendein Satz in diesem Beitrag von jemandem in der IVZ-Redaktion geschrieben wurde: Pustekuchen. Offensichtlich stammt der Text vom Presseportal der Polizei Steinfurt und ist hier zu finden. Dieser Beitrag ist wohl eher ein Produkt von Copy & Paste.

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1 Kommentar

  1. Moin,

    dasselbe gab es auch bei der benachbarten LT. Ich hab es dann mal vor zwei Jahren thematisiert:

    http://robertkoop.wordpress.com/2010/12/02/journalismus/

    Und es hatte Wirkung. Seither und bis heute setzt die „Lingener Tagespost“ vor veröffentlichte Pressemitteilungen das Kürzel PM.

    Es geht also, auch wenn man annehmen darf, dass nicht viele Leser wissen, was PM bedeutet oder dass es etwas anderes bedeutet als das Kürzel des LT-Redakteurs Burkhard Müller…BM.
    Schönen Restsonntag
    Robert Koop

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