Widde, widde, witt

Das war ja zu erwarten. Neulich war es ja nur der E‑Book-Read­er, an dem meine Holde das Wenn der Bauern nicht schwim­men kann, dann liegt es an der Bade­hose vari­iert hat. Jet­zt nimmt das schon Über­hand auf die Umdeu­tung des gesamten Alltags:

Das Bad sei nicht ungeputzt, das sei das neue Vin­tage-Muster. Das Essen ist nicht ange­bran­nt, da seien frem­dar­tige Gewürze drin. Die Wäsche röche nicht, sie sei naturbe­lassen. Es gibt kein Unkaut mehr, nur noch Arten­vielfalt. Das Kinder-von-der-Schule-Abholen habe sie nicht vergessen, die Eigen­ständigkeit des Nach­wuch­ses würde gefördert. Das Auto ist nicht geklaut, das sei beim Car-Shar­ing und und und.

Ich bin ja kein Feind von All­t­ags­flucht­en, aber ich weiß immer­hin noch, dass ich flüchte. Manch­mal weiß ich nicht, ob Siewis­senschon sowas noch merkt,

ihr Philibb

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Laden und profitieren

Hab ich’s nicht gewusst: Das mit dem E‑Book-Read­er wird wieder dieselbe Geschichte wie mit allen akku­be­triebe­nen Neugerätschaften mein­er Hold­en. Handys, Smart­phones, Kam­eras, Schlüs­seltaschen­lam­p­en, Frauengeräte, ganz egal: Kaum ist der Nutzer darauf angewiesen, irgend­wann mal einen Steck­er in die Steck­dose zu steck­en oder Akkus aufzu­laden, wird das heikel bei mein­er Hold­en. Das Lesegerät, das wir angeschafft haben, hält ja auch nur einen Monat ohne Wiederver­sorgung aus. Das ist ja kaum zu schaf­fen. Zack war das Ding als neu­modis­ch­er Schnickschnack aussortiert.

Man muss sich halt nur abgewöh­nen, hier irgend­wie sie in irgen­deine Rich­tung zu drän­gen, son­dern sie immer nur bestäti­gen — im Han­dum­drehen wird man selb­st Besitzer eines umständlichen Gerätes. Ich lad mir jet­zt mal gle­ich, sie wis­sen schon, die Börse auf den Read­er und dann nichts wie ab in die Sonne, da lässt es sich am besten schmökern,

ihr Philibb

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Katastrophenschutz für den Kreis Steinfurt

Es ist nicht lange her, da war Peter Alt­maier, Bun­desmin­is­ter für Umwelt, Naturschutz und Reak­tor­sicher­heit, zu Gast bei der IVZ und dort ver­stieg man sich zu der Aus­sage, Reak­tor­sicher­heit sei 

kein wirk­lich­es The­ma im Teck­len­burg­er Land

Das sieht Ben­jamin Koni­et­zny bei der Mün­ster­schen Zeitung ganz anders:

Kreis Ste­in­furt — atom­kraft­freie Zone? Eher nicht: In unmit­tel­bar­er Nach­barschaft läuft ein Atom­kraftwerk und wird Brennstoff für Kernkraftwerke hergestellt. Doch was, wenn es in diesen Anla­gen zu einem Unglück kommt. Katas­tro­phen­schutz­pläne sollen dann die Katas­tro­phe ver­hin­dern. […] Welch­es Gebi­et ist betrof­fen? Dazu hat der Katas­tro­phen­schutz Kreise um das AKW Ems­land gezo­gen: die Zen­tral­zone Z, direkt am Kraftwerk, die Mit­tel­zone M, im Radius von zehn Kilo­me­tern, die Außen­zone A in 25 Kilo­me­tern Ent­fer­nung und die Fern­zone mit einem Radius von 100 Kilo­me­tern. Für die Orte Hop­sten, Hörs­tel, Rheine, Neuenkirchen und Wet­trin­gen find­et der Plan die Worte: „Erhe­blich betroffen.“ 

Der Witz an der Geschichte ist ja, dass die Gefahr fürs Teck­len­burg­er Land nicht aufhört, auch wenn alle AKW geschlossen wer­den würden:

Während Deutsch­land also den Atom­ausstieg vol­lzieht, bere­it­et man sich in Gronau darauf vor, bald bis zu 31 Atom­kraftwerke mit Brennstoff zu ver­sor­gen. Denn auch wenn das let­zte deutsche AKW abgeschal­tet ist, wird bei Ure­n­co in Gronau weit­er pro­duziert – für den Export.

Da hätte man den Alt­maier doch mal drauf ansprechen können.

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Erste Erfahrungen mit news.ibbtown.com

So, seit drei Wochen laufen die Ibbtown News. Übers Woch­enende, seit Fre­itag, war ich unter­wegs und dementsprechend nicht zur Stelle, wäre da irgend­was abger­auscht, aber alles ging gut. Und alles hat sich passend aktu­al­isiert. Das soll heißen, ich hoffe, so langsam kann ich die Tech­nik da ein­fach laufen lassen, ohne besorgt zu sein, stets parat sein zu müssen.

Ich habe anfangs einige andere Seit­en­be­treiber direkt ange­sprochen, aber schnell zu ein­er gewis­sen Gelassen­heit gefun­den, nicht jedem hin­ter­her ren­nen zu müssen. Wenn noch eine gute Inter­net­seite in mein Blick­feld kommt, werde ich die sicher­lich anschreiben, wer sich über­gan­gen fühlt, darf gerne mich anschreiben.

Unseren eige­nen Feed auf news.ibbtown.com habe ich jet­zt mal geteilt, so dass der Lokalteil auf der Start­seite und der Notizblog im Tick­er erscheint. Der Notizblog hat halt nur am Rande direkt was mit Ibben­büren zu tun, daher scheint er eine Art Fremd­kör­p­er auf der Start­seite zu sein, der anderen Aufmerk­samkeit wegnimmt.

Ger­ade hat die Seite 60 Besuch­er am Tag, was ich für einen Neul­ing ganz in Ord­nung finde. Hängt bes­timmt auch etwas damit zusam­men, dass sich dort der Link zur E‑Pa­per-Aus­gabe der IVZ find­et (Für alle Besorgten: Links alleine sind in Deutsch­land legal.). Insoweit bin ich sehr zufrieden mit dem Pro­jekt, das keine zusät­zlichen Ressourcen verbraucht. 

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