Opus Magnus

Sapperlott, da is Kirmes schon wieder vorbei. Ich bin ja nur kurz drüber und abends am Vertriebenen-Stand stehengeblieben. Und wie ich da gerade auf früher, nech, die gute alte Zeit anstoßen wollte, kommt mir da Hoppe-Wielages Eugen vom Liegenschaftsamt um die Bierzeltstange entgegen.

„Moin Eugen, was macht das Knie, die Familie, und was gibt das denn nun mit dem Opus Magnus?“

– „Tach Hubert, danke der Nachfrage. Bist der erste, der mich heute nach Magnus fragt. Schmeckt denn das Bier schon? Na, wollnma nicht so sein. Könnte ins Rollen kommen.“

„Die Bagger oder das Gerede?“

– „Das Gerede ist doch die ganze Zeit im Gange. Aber die Bagger auch erst später, erst müssen ja die Tanks raus.“

„Was denn für Tanks?“

– „Soweit ich weiß, sind da noch Tanks im Boden. Hinten haben die doch früher ihre Zugmaschinen selber betankt. Die müssen erst raus. Kostet auch noch ne Stange Geld, kannstn Haus für bauen, fällt aber jetzt auch nicht mehr ins Gewicht bei dem Kaufpreis.“

„War der so schwindelerregend?“

– „Die Bank wollte halt den Höchstbietenden, nicht den mit dem Konzept. Machste nichts dran bei den Anzugträgern.“

„Und wie war das mit der Kirmesbegehung?“

– „Die hätten besser auch vorher noch zusammen einen getankt.“

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