Neu im Bücherschrank(49): Ildikó von Kürthy — Mondscheintarif

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Kurz zur Hand­lung: Cora Hüb­sch lernt einen Arzt ken­nen. Will sich cool ver­hal­ten und dabei geht alles in die Hose. Am Ende wird alles gut, und es ist immer anders als man denkt.

Obwohl die Hand­lung sich banal und kitschig anhört war es erfrischend anders erfrischend anders. Es ist ein ständi­ger Dia­log mit sich selb­st, der so authen­tisch wirk­te voller Selb­stzweifel und Ironie. Damals hat­te ich den Ein­druck, dass die Schrift­stel­lerin meinem 22 jährigem ICH aus der Seele spricht.

Vor kurzem war es mal wieder ein lang­weiliger Abend und um die Zeit zwis­chen der 20 Uhr Nachricht­en und der Zeit, zu der es nicht pein­lich ist ins Bett zu gehen, zu über­brück­en, schmiss ich die DVD zu dem Buch ein.

Den Film habe ich vorher nicht gese­hen, aber genau­so habe ich es mir vorgestellt. Er ist anders. Und obwohl mein 22 jähriges ICH mir im Spiegel längst nicht mehr gegenüber ste­ht, war es ein net­ter Aus­flug in eine emo­tion­al chao­tis­che Zeit, von der man froh ist, dass sie vor­bei ist, aber sie den­noch nicht mis­sen möchte.

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