Neu im Bücherschrank (61): Leonore Puschert – Die drei ??? und das Bergmonster

DSCF1022

Mir waren die Cassetten zur Serie Die drei ??? ja wesentlich eher bekannt als die dazugehörigen Bücher, die mir auch nie nahe gekommen sind. Es sind auch unterm Strich wesentlich mehr Hörspiele als Bücher über die Ladentheken gegangen, aber sei’s drum, 16 Mio. verkaufte Bücher sind auch eine Erfolgsgeschichte.

In der Hörspielfassung kommt in dieser Folge der unvergleichbare Volker Brandt zum Einsatz, weswegen sie mir unvergessen bleibt. In Ibbenbüren ist er übrigens am 10. April zusammen mit Viktoria Brams im Theaterstück Das Haus am See zu sehen.

Weiterlesen

Jürgen Kehrer: Wilsberg – Gottesgemüse

Der dritter Teil der Wilsberg-Bücher-Serie, Gottesgemüse , spielt im hochbetuchten Sekten-Milieu. Das Buch wurde nicht verfilmt, die Handlung kommt einem allerdings auch hinläufig bekannt vor. Vielleicht war das in den 90ern anders, aber unterm Strich bleibt nur eine Verfolgungsjagd nach England übrig. Weder sonderlich spannend, noch sprachlich oder inhaltlich im Gedächtnis bleibend.

Weiterlesen

Neu im Bücherschrank (60): Benjamin von Stuckrad-Barre – Soloalbum

IMG_9811

Debütroman des heutigen Axel-Springer-Hofschreibers Stuckrad-Barre. Eigentlich ist das Ding auch nur bis hin zu grafischen Elementen, sagen wir mal, stark an Nick Hornbys High Fidelity angelehnt. Und selbst letzteres ist eher ein selbstgefälliger Popkulturschinken, der koservativer nicht hätte werden können. Immerhin gibt es in Soloalbum eine ganz nette Stelle über Talk-Shows, der Rest geht unter.

Weiterlesen

Bi us … de Goest up de Schiethuus

Heb je dat gehoort?
In Langewieschke is en Schiethuus met en Goest up, hei maakt Gedruus. Waor kann dat sin? Ik ken keene Schiethuus in Langwieschke vör all Lüür. Awwer dat kan auk de Pieler an de Breslauer Stroate sin, an de speelplats. Daor is keen Reklaam dran gewest siet 40 Jaohr.
Villicht is dat de Schiethuus… Awwer Moord en Dootslag was niet in Langewieschke uter wenn de Schinner up miene Hoff unner de Swiene kümmt.
De Schinner was vor dag en dau daor. Da weer´n auk veel Gedruus up de Hoff. Villicht meen de Lüür dat, met die Gedruus up de Goest van de Schiethuus.
Ik moet nu auk up de Schiethuus, villicht is daor auk en Goest!

Weiterlesen

Bücherschwank #1 | Timur Vermes – Er ist wieder da

Sendungsnotizen
– YouTube: Er ist wieder da (Vorstellung des Hörbuchs)
– YouTube: Interview: Christoph Maria Herbst – »Er ist wieder da« – YouTube: Tibur Vermes im Interview – Hitler ist nicht komisch
– YouTube: Denis Scheck über Er ist wieder da – Max.de: Timur Vermes – (M)ein Kampf mit dem lustigen Adolf
– Verhörer.de: “Er ist wieder da” als Hörbuch kostenlos downloaden
– Anmerkungen zum Weltgeschehen #19: Nachschwank (Das Nachgepräch mit @tatjana)



[ Download-Link | Musik: Beatrice Eriksson – Through the night ]

Weiterlesen

Die Geistertoilette

Ja, da hat das Internet nach dem Slogan Bielefeld gibt es nicht wohl eine zweite mysteriöse Geschichte erschaffen: Die Geistertoilette von Langewiese.

ich wollte fragen ob ihr was von der geistertoilette/bad schonmal gehört habt . soll ein öffentliches klo sein und es wurde damals dort ein jugendlicher in den 70ern umgebracht . seitdem sollen dort auf toilette immer mehr menschen verschwinden , die nie wieder gesehen werden ! dazu kommt , das forschungen ergeben haben das es wirklich dort immer kälter als woanders ist . schon mysteriös alles . kommt jemand aus der gegend und kennt die geschichte ?

Also, ich kenn zwar einige Leute, bei denen ich dachte, die werden wohl nie wieder vom Klo runterkommen, aber weiter sind meine Nachforschungen dann auch nie gegangen. Und kälter als anderswo isses doch auch nicht in Langewiese, oder? Oder???

Weiterlesen

Warum die NOZ weiterhin ein Abo ohne Digital-Zugang hat

Ein wenig wundern durfte man sich (heute in der gedruckten Version, gestern online) ja schon, dass die IVZ einen frei zugänglichen Artikel der NOZ vom Montag übernimmt, ihn dann aber minimalst umschreibt. Aber sei’s drum. Es ist halt manchmal interessanter, was die NOZ so schreibt.

Wie zum Beispiel das, was die Redaktion der NOZ gerade zu ihrem neuen Abo-Modell schreibt. Inzwischen soll man für Artikel der NOZ über Abos online Geld zahlen. Diese Abos sind nicht von einem Zeitungs-Abonnement abhängig. Man kann also nur die gedruckte Zeitung bestellen oder nur ein Online-Abo, wahlweise für Smartphone oder Computer. Das ist genau das Gebührenmodell, was einige Kunden der IVZ sich gewünscht hatten.

Seitens der IVZ hatte man damals gemeint:

Würden wir aber unser Printprodukt durch ein zusätzliches Digitalangebot schwächen – und das würde ohne Zweifel passieren -, dann könnten wir unseren Inserenten/Werbekunden kein verlässliches Angebot mehr machen; heißt: Die Reichweite der Tageszeitung würde sinken und damit auch die Attraktivität der Werbung in ihr.

Und da überrascht die Stellungnahme der NOZ dann doch etwas, wenn man begründet, weswegen man gerade keine Kopplung von gedrucktem und Online-Abonnement anbietet:

wir hätten gerne für alle Zeitungsabonnenten den kostenlosen Zugriff ermöglicht.

Leider haben wir uns steuerlichen Gründen anders entscheiden müssen: Während die Zeitung nur einer Umsatzsteuer von sieben Prozent unterliegt gilt für digitale Produkte der Regelsatz von 19 Prozent. Das hätte für uns bedeutet, dass wir bei einer kostenlosen Zugabe zum Zeitungsabonnement möglicherweise etwa ein Viertel unserer gesamten Erlöse aus dem Zeitungsverkauf mit 19 Prozent MwSt. hätten belegen müssen. Um dieses Risiko deutlich zu verringern, müssen Abonnenten sich jetzt bewusst für das Web-Abo zum eher symbolischen Preis von einem Euro entscheiden und alle reinen Zeitungsabonnements unterliegen weiterhin dem ermäßigten Steuersatz.

Bei einem Abo-Preis der gedruckten Zeitung von stolzen 33,90€ ist die Rede von einem symbolischen Preis, den ein Digitalabo im günstigsten Fall zusätzlich kostet, allerdings so eine Sache.

Weiterlesen