Nach der Wahl ist vor der Wahl

Die Wahlniederlage hat die CDU kalt erwischt. Mit dem Ergebnis der Kommunalwahl wird man einem eigenen Bürgermeister, der eh schon nicht so einfach zu finden ist, keinen Rückenwind mit auf den Weg geben.

Derweil schießt sich die IFI auf die Oppositionsarbeit ein: Man tritt aus Tranzparenzgründen aus der interfraktionellen Runde aus, pocht auf eine Gestaltungssatzung für die Innenstadt und intensiveren Einbezug von Bürgern in politische Entscheidungen. Mit so viel Wind in den Segeln stellt man gleich ein Wunschprofil für den kommenden Bürgermeister auf:

„Wir werden keinen eigenen Kandidaten stellen, haben aber klare inhaltliche und formale Vorstellungen, welche Qualifikation ein Bewerber mitbringen muss, wenn er unsere Unterstützung haben möchte: Verwaltungserfahrung auf der Leitungsebene, altersmäßig mindestens einmal wiederwählbar.“ Untragbar seien parteipolitische Versorgungsfälle oder Kandidaten, die sich zu stark parteipolitisch exponiert haben und deshalb nicht integrierend wirken können.

Hm, spricht das nicht irgendwie gegen beide kolportierte Kandidaten der großen Parteien? Müssten so gesehen nicht sich politische Kräfte bündeln und einen gemeinsamen externen, fachkompetenten Kandidaten präsentieren? Könnte ja noch richtig spannend werden.

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