Bahnhofsbratwurst

Landeshauptstadtbahnhofsbratwurst

Ein 100g Würstchen mit Brötchen und Senf bekommt man am Bahn­hof Düs­sel­dorf für stolze 2,85€. Die Wurst hat kaum Geschmack, ist nicht son­der­lich gut ange­brat­en und das Brät sehr weich. Leck­er ist anders, aber der Magen hat was zu tun. Hat nicht überzeugt: 1 von 5 Ster­nen

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Tomaten kosten

Da komm­ste nichts ahnend mor­gens im Büro und die Kol­le­gen machen sich einen Tomaten­scherz und platzieren einem Tomaten­saft und Tomaten­snack auf dem Schreibtisch. Da kannste guck­en, wie du willst, die sind am lachen. Ja, was kann unsere­ins denn dafür, dass meine Holde mit Tomaten­preisen über­fordert ist?

Es ist ja nicht nur das Rech­nen, es erschließt sich ihr ja auch nicht, dass es ganz unter­schiedliche Tomat­en gibt, Cock­tail­to­mat­en, Strauch­to­mat­en, Wild­to­mat­en, Ampel­to­mat­en, Flaschen­to­mat­en, Bios­trauch­to­mat­en, Bio­cok­tail­to­mat­en und weiß der Schin­der was noch. Frisch, getrock­net, ein­gelegt, zer­man­scht, wie man ger­ade lustig ist. Wenn sie jet­zt noch mein­er Hold­en erzählen, dass die alle unter­schiedliche Preise haben, dann platzt die. Auch weil die mit­tler­weile die Tomaten­preise immer von Euro in Tomat­en-Mark umrech­net.

Mir wär’s ja egal gewe­sen. Sie wollte halt auch mal einkaufen gehen und ich sagte, bring mir für’s Abend­brot Tomat­en vom Gemüs­e­s­tand mit, egal welche. Da hat man dann gle­ich den Salat.

Näch­stes Mal, da gehe ich aber wieder alleine einkaufen — sie wis­sen schon: das spart Zeit,

ihr Philibb

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Kein einfaches Pflaster

Zwei Mel­dun­gen aus Düs­sel­dorf mit Bezug zum Teck­len­burg­er Land trudeln hier ger­ade ein:

Zum Einen wurde ein junger Mann aus dem Teck­len­burg­er Land nach dem Besuch der Alt­stadt im Hof­garten über­fall­en und aus­ger­aubt. Über­raschend ist das nicht. Rund um die Alt­stadt gibt es allerd­ings diverse Eck­en, die wenig besucht und schlecht ein­se­hbar sind, daher würde ich für Besuche rat­en, seinen Heimweg vorher zu pla­nen und besten­falls auf Taxis und Straßen­bah­nen, ger­ade wenn man alleine oder in Kle­in­st­grup­pen unter­wegs ist, zurück zu greifen.

Die zweite Mel­dung ist erfreulich­er: Lars Unner­stall, bish­er bei Schalke 04 unter Ver­trag, bei diesen ins Hin­tertr­e­f­fen ger­at­en und an den FC Aarau aus­geliehen, wech­selt zu For­tu­na Düs­sel­dorf. Sein Ein­stand im Team von Oliv­er Reck endete mit einem 12:1‑Sieg.

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Ins Wasser gefallen

Da wollte man seit­ens der Stadt und der IVZ zu Hauf Leute dazu bewe­gen, bei ein­er Aktion von Coca Cola mitzu­machen, um für einen Wasser­spielplatz finanzielle Mit­tel zu erhal­ten. Reizvoll für sie war es, dass die Aktion unterm Strich kein Geld kostet. Einen Preis hat man den­noch zu zahlen: Man schaufelt über die ange­wor­be­nen Mit­mach­er deren bei Face­book angegebe­nen Dat­en sowie Fre­un­deslis­ten direkt in die Daten­bank von Coca Cola. So bil­lig kom­men Konz­erne son­st nicht an sen­si­ble Dat­en.

Gewon­nen hat man nun für Ibben­büren nichts. Die Aktion ist gehörig ins Wass­er gefall­en. Nicht ein­mal genü­gend Stim­men für einen Trost­preis hat man zusam­men bekom­men. Woran lag es?

Es ist wohl eine Mis­chung aus Unver­mö­gen und Naiv­ität gewe­sen. Wie son­st will man erk­lären, dass Dör­fer mit weni­gen hun­dert Ein­wohn­ern die Ibben­büren­er Aktion weit hin­ter sich lassen kon­nten?

Wenn man über­haupt bei so ein­er Wer­beak­tion mit­machen muss, dann nur, wenn man über ein Net­zw­erk ver­fügt, dass diese Aktion auch unter­stützen kann. Wie man gese­hen hat: Trotz 19.000 Abo­nen­nten und nach eige­nen Angaben täglich 10.000 Nutzern auf der Inter­net­seite ver­fügt die IVZ nicht über ein solch­es Net­zw­erk. Die Stadtver­wal­tung eben­so wenig.

Man mag das nicht gewusst haben, aber wis­sen kön­nen: Denn es zählt schon seit län­gerem zu den Erfahrungswerten, dass Links in der IVZ kaum dazu führen, dass sich jemand vor den Rech­n­er set­zt und die ver­link­te Seite anklickt.

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