Teletubbyjournalismus

Das muss man auch erst­mal hin­bekom­men: Zweimal dieselbe, abgeschriebene Polizeimel­dung untere­inan­der druck­en . Da kommt man mit Satire gar nicht mehr gegen an.

Aktu­al­isierung 20.30 Uhr

Auf der Inter­net­seite der IVZ kri­tisiert ein Leser die Dop­pel­berichter­stat­tung. Inzwis­chen taucht auf den Seit­en der IVZ auch die Mel­dung auf, dass ab dem 18. August die Nutzer nur noch unter Klar­na­men kom­men­tieren dür­fen. Der Zeit­punkt ist etwas merk­würdig, denn über­haupt und in let­zter Zeit gibt es kaum Kom­mentare auf der Seite. Als Begrün­dung für den Schritt wird eine Trans­parenz, die für die IVZ eh schon beste­ht, genan­nt .

Ich bin ja mal ges­pan­nt, ob dann kün­ftig auch die Redak­teure mit Klar­na­men kom­men­tieren. Und wie man die aus­drück­liche Ein­willi­gung aller Nutzer ein­holen will, die man rein juris­tisch für so einen áus daten­schutzrechtlich­er Sicht beden­klichen Schritt braucht.

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Neu im Bücherschrank (67): Ken Follett — Die Nadel

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Dieses Buch habe ich mit 15 oder so mal gele­sen. Es zählt auch heute noch zu den besseren Büch­ern von Ken Fol­lett. Die Geschichte des Buch­es han­delt von einem deutschen Under­cov­er-Spi­on, der während des zweit­en Weltkriegs eine Luft­waf­fe­nat­trappe der Briten, das einen bes­timmten Feldzug gegen die Deutschen annehmen lassen soll, aufdeckt und ver­sucht zu über­mit­teln. Davon abge­se­hen han­delt es auch von ein­er Frau, die sich von diesem Deutschen ver­führen lässt, aber dessen Plan ent­deckt. Hier­bei kommt es zu ein­er aus­ge­sprochen friv­olen Szene, die man bestens vor­lesen kann, wenn es mal darum geht, eine friv­o­le Szene lesend zum Besten zu geben. Alles in allem: Sehr gute Unter­hal­tung.

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