Cash & Raus

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Hier bei uns in Deren­dorf ist trotz der explodieren­den Immo­bilien­preise und dem Anstieg der Möchte­gern-Cool­ness Einiges noch boden­ständig geblieben. Dazu gehört auch eine von den fünf Fil­ialen des Beschäf­ti­gungs- und Arbeit­spro­jek­tes “Cash & Raus” in der Kaiser­swerther Straße.

 

Im Rah­men des Pro­jek­tes wird unter anderem Men­schen mit sozialen Schwierigkeit­en eine Qual­i­fika­tion sowie eine Inte­gra­tion in die Beruf­swelt ange­boten.

Das Konzept von “Cash & Raus” beste­ht darin, Möbel­spenden abzu­holen oder Woh­nungsauflö­sun­gen durchzuführen, und anschließend das, was noch zu gebrauchen ist, in den Fil­ialen zu verkaufen.

Bei den Woh­nungsauflö­sun­gen ist manch­mal das eine oder andere Buch dabei, so dass sich im Laufe der Jahre ein beträchtlich­es Bücher­regel ange­sam­melt hat. Oft­mals sind es abge­grif­f­ene Taschen­büch­er, manch­mal auch Hard­cov­er, und wenn man etwas länger rum­schmök­ert, find­et man das ein oder andere Schätzchen, nach dem man schon länger gesucht hat. Und das Ganze dann oft­mals zu einem unschlag­baren Preis von nur 50 Cent.

Cross­post

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Freibadmode

Ich gebe für Sie ein Retour­päckchen ab. Kundin vor mir:

Hier im Freibad ist die neueste Mode: Da bestellen sich die jun­gen Mäd­chen und Jungs im Inter­net und fall­en in den Kabi­nen übere­inan­der her. Und dann greifen die die Mut­ter an und die Polizei muss kom­men. Und die Frauen müssen Über­stun­den machen. Es wird immer schlim­mer. Schö­nen Tach noch!

Wie war das nochmal im Mit­tel­teil?

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Frank Cordes – Zum ersten Mal

Frank Cordes hat ne Neue. Sin­gle. Sie heißt “Zum ersten Mal”. Und wer hätte gedacht, dass bei Frank noch mal was zum ersten Mal passiert.

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Rheinische Sicht der Dinge

Erst vor kurzem las ich diesen Artikel, der sich mit der Kölner Blog­ger­szene, was immer das nun auch wieder ist, befasst. Das hat mich grund­sät­zlich inter­essiert, weil mir auf Anhieb kein einziges Blog ein­fiel, von dem ich wusste, dass der Ver­fass­er aus Köln kommt oder dass es Köln behan­delt. Um so ver­wun­dert­er war ich, als ich auf diesen Satz stieß:

Die alpha­betisch sortierte Liste verdeut­licht ein­drucksvoll, dass die Köl­ner Szene dur­chaus in der Liga von Berlin, Ham­burg und München spielt.

Und es fol­gt eine Liste von nicht ein­mal 100 Blogs, aus der fol­gt, dass Köln eben Klassen tiefer als Berlin, Ham­burg und München spielt, was Blogs ange­ht. Sie bein­hal­tet eigentlich nur kleinere Blogs, die ger­ing­ste Bekan­ntheit haben, und ein, zwei Aus­reißer, die außer­halb Kölns bekan­nt sind, aber auch in let­zter Zeit keine großen Wellen schla­gen. Ein richtig bekan­ntes Blog find­et sich nicht darunter.

Diese Woche kon­nte man dann im Düs­sel­dorfer Express eine Rep­lik auf Tita Gieses Mei­n­ung, Düs­sel­dorf sei lang­weilig, lesen: Düs­sel­dorf sei super span­nend.

Viel spießiger hätte die Antwort nicht aus­fall­en kön­nen: Alt­bier­saufen, spatzieren, Essen, ins Muse­um oder zu einem Spiel ein­er Zweitli­ga­fußball­mannschaft gehen. Das kann man so auch über Biele­feld sagen (jaja, Drit­tli­ga­fußball­mannschaft). Lang­weiliger wäre die Liste nur noch, wenn man schreiben würde, dass man auf die Kö gehen kann, um zu guck­en, ob vielle­icht da was los ist. Und ver­suchen Sie mal, so eine Liste über Blogs wie die über Köln aufzustellen.

Man kann also Tita Gise direkt recht geben oder eben mit so einem Artikel indi­rekt.

Aber vielle­icht weiß man sowas erst einzuschätzen, wenn man etwas anderes ken­nt, wie Raoul Fes­tante vom T‑Shirt-Label “L’Idealista” meint:

Flingern-Nord ist […] viel geset­zter, es gibt wenig lebendi­ge, gemein­same Stadt­teilkul­tur, habe ich das Gefühl. Ger­ade in mein­er Ecke viele Wer­ber, Anwälte, Lehrer, Mam­mis und Pap­pis, dazwis­chen ein paar Alkis und Obdachlose, die sich aber an eine unsicht­bare Gren­ze hal­ten und sich nur sel­ten in das Gehege der Anderen verir­ren. Alles so nebeneinan­der und auch auf dem Weg, immer schick­er und exk­lu­siv­er zu wer­den. Also zum Kotzen lang­weilig.

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