Morgenkaffee Im Netz habe ich gestern gelesen, dass sich jetzt in Europa eine neue Vergewaltigungskultur etablieren würde. Schwarzmaler haben wohl derzeit Hochkonjunktur. Wie auch immer: Wir waren gestern in der Mitsubishi Electric Hall in Düsseldorf, in der vom Russischen Staatsballett Moskau – nicht zu verwechseln mit dem Russischen Nationalballett oder dem Bolschoi-Ballett – Schwanensee gab. Sehr unterhaltsam, großer Andrang und Friedlichkeit, wohin man schaute.

Georg Diez hat vorgestern im Spiegel ganz passend heraus gehoben:

Es ist eben so vieles unklar, gerade an dem, was die hysterischen Windmacher sagen. Was meinen sie mit der „gescheiterten Integration“? Meinen sie, dass sie alles dafür getan haben, damit die Integration funktioniert, heute und in der Vergangenheit, und dass die Flüchtlinge, Migranten, Einwanderer, die nach Deutschland gekommen sind, trotzig abgelehnt haben? Oder meinen sie, dass sie erkannt haben, dass zu wenig Initiative, zu wenig Geld, zu wenig Herz auch für das aufgewendet wurde, was sie Integration nennen und andere Einwanderung und für das es eigentlich längst ein modernes Einwanderungsgesetz geben sollte, das aber oft genau die ablehnen, die sich am lautesten über die gescheiterte Integration beschweren?

Haben sie denn selbst irgendwas dafür getan, dass die Integration klappt? Oder beschweren sie sich nur über etwas, das sie eh ablehnen?

Damit gemeint haben könnte er den Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, der in den Ereignissen von Köln eine Zeitenwende sieht, auf die man schnöff tätää mit harten Strafen „mit einer erschütternden Abschreckungswirkung“ reagieren müsse. So ist er halt, der Konservative.

Und während ich mir die Frage stelle: Was treibt nur diese gehässigen Schwarzmaler immer so an? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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