Lesezeichen vom 16.01.2016

  • Literaturkanon:  Ist ein Kanon Vielfalt? Ich glaube nicht | ZEIT ONLINE "Einer der zu kanonisierenden Autoren des 20. Jahrhunderts, Harald Gerlach, schreibt darüber: "Zu meiner ersten öffentlichen Lesung im Grabfeld erscheint eine erzürnte Provinzgemeinschaft und wirft mir Nestbeschmutzung vor. Seit diesem Abend begreife ich das Nachbardorf Bauerbach, Schillers Exilort, als Synonym für ständig drohende Konsequenzen aus dem spannungsgeladenen Verhältnis zwischen Dichtern und ihrer Heimat. Der Lebenswert einer Region läßt sich nur erfahrbar machen, wenn ihre Existenz anhand extremer Schicksale problematisiert wird. In einer solchen Nagelprobe kommt man der Landschaft auf den Grund. Die außerordentlichen Gestalten sind das Beste, was sie zu bieten hat. Erträgt sie diese, so hat sie bestanden.""
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