Bezahlschranke zum Selbersuchen

Im April habe ich über das Vorhaben der WN, eine Bezahlschranke für ihre Inhalte im Internet zu installieren, geschrieben. Danach verlor ich das Thema etwas aus dem Blick. Mich wunderte gerade, dass ich die Bezahlschranke noch nie gesehen habe.

Mit einer erweiterungslosen Browserinstallation bin ich jetzt auf sie gestoßen. Die Schranke basiert wohl ausschließlich auf Cookies, die bei mir beim Schließen des Browsers gelöscht werden. Irgendeine andere Erweiterung killt das Unternehmen WN-Bezahlschranke aber so, dass ich in meiner normalen Browserinstallation weiterhin nie eine Schranke zu sehen bekomme.

Das ist schon ordentlich viel Dilettantismus, wodurch sie glauben, im Monat 10 Ocken nehmen zu können. Da würde einen ja schon mal interessieren, ob auch nur irgendjemand dieses Angebot schon bestellt hat.

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Das Sicherheitsempfinden der Düsseldorfer

Die Stadt Düsseldorf hat etwas mehr als 6200 Einwohner nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt. Sonderlich repäsentativ kommt mir das nicht vor, da auch in der öffentlichen Darstellung nicht mehr über die Befragten gesagt wird als ihre Anzahl, die knapp 1,1% der Düsseldorfer entspricht. Auch über die Vorgehensweise bei der Befragung erfährt man wenig. Ein gewisser Unterhaltungswert stellt sich ein, mehr auch nicht.

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AC / DC

Wenn die alten australischen Rockbarden möglicherweise zum letzten Mal auf Tour gehen, und wenn niemand geringeres als Axl Rose mit von der Partie ist, und wenn das Konzert dann fast vor der eigenen Haustür stattfindet, dann lässt man sich das eben nicht entgehen.

Eindrucksvoll war die Show, die oft allerdings mehr auf routiniertes Showgeplänkel als auf musikalische Qualitäten setzt. Da ist es von Vorteil, dass man sich Ohrstöpsel mitgebracht hat, denn wie gut das Trommelfell Kanonenschüsse aushält aus relativer Nähe, das möchte ich gar nicht so genau erfahren.

Axl Rose hielt sich angemessen zurück und passte mit seiner Stimme erstaunlich gut zum Sound von AC/DC.
[AC/DC, 15.06.2016, Esprit Arena, Düsseldorf, 25.000 Zuschauer]

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Das Sicherheitsempfinden der Düsseldorfer

Die Stadt Düsseldorf hat etwas mehr als 6200 Einwohner nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt. Sonderlich repäsentativ kommt mir das nicht vor, da auch in der öffentlichen Darstellung nicht mehr über die Befragten gesagt wird als ihre Anzahl, die knapp 1,1% der Düsseldorfer entspricht. Auch über die Vorgehensweise bei der Befragung erfährt man wenig. Ein gewisser Unterhaltungswert stellt sich ein, mehr auch nicht.

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Ein Horrorszenario

Aja, in Ibbenbüren werden laut Käseblatt 30% der Ladenlokale schließen.

Jeder dritte Laden in Ibbenbüren macht zu. 30 Prozent – und das sind seriöse Prognosen, die von seriösen Uni-Instituten erstellt worden sind – aller Geschäfte auch in Mettingen, Recke, Hörstel oder Hopsten schließen. Für immer.

Quelle? Seriöse Prognosen von seriösen Instituten vom Hörensagen zitiert, die genau genommen, was anderes sagen. Aber hey, 10% oder 30%, wo ist da schon der Unterschied?

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Lesezeichen

  • Zirkus Charles Knie ohne Elefanten und Tiger in Ibbenbüren: PETA sieht erste Anzeichen für Umdenken – "Erstmals seit mehreren Jahren sind weder Elefanten noch Großkatzen wie Tiger und Löwen in der Show zu sehen, für deren Zurschaustellung das Zirkusunternehmen in den letzten Saisons permanent von Bürgern und Tierschützern kritisiert wurde. […] PETA sieht in der Entscheidung, die umstrittensten Dressurnummern einzustellen, erste Anzeichen für einen Sinneswandel bei den Verantwortlichen von Charles Knie. Die Tierrechtsorganisation appelliert nun an das Unternehmen, die verbleibenden Wildtierdressuren mit Seelöwen, Kängurus und Zebras ebenfalls aufzugeben und die Tiere an anerkannte Auffangstationen zu übergeben."<br>
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