Mandu

Es gibt schon eine sehr nette Beschreibung dieses Restaurants, die wir auch so unterschreiben können. Da ich eine in Südkorea geborene Cousine habe, bin ich schon des öfteren in den Genuss von Kimtchi gekommen. Das Kimtchi im Mandu war allerdings das Beste, was ich je gegessen habe.

Das Ambiente ist etwas gewöhnungsbedürftig, grelles weißes Licht flutet den Raum, der mit simplen Möbeln ausgestattet ist. Die Inhaberin serviert selbst die Gerichte, die in unterschiedlichen Schärfegeraden zu haben sind. Das Essen ist sehr gut und sehr günstig – ebenso die Getränke, die zu Büdchenpreise angeboten werden.

Von fünf möglichen Düsselblogkochlöffeln vergeben wir:

[ Mandu, Eisenstraße 88, 40227 Düsseldorf ]

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Schweinske

Gut in der Altstadt gelegen, ist das noch das Positivste, was wir bisher über das Schweinske sagen können: Man bekommt meist fritiertes oder bloß aufgewärmtes Fertigessen. Die Bedienung ist nicht immer ganz freundlich und nicht zuvorkommend. Das Schweinske hat leider nichts, was es nicht in direkter Nähe besser gäbe.

Von fünf möglichen Düsselblogkochlöffeln vergeben wir:

[ Vapiano, Bolkerstraße 28, 40213 Düsseldorf ]

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Vapiano

Studentische Köche, heißgemachte Fertigwaren, überteuertes Kantinenessen – ja, auch in Düsseldorf gibt es Filialen des Vapiano. Man muss umständlich am Eingang eine Verzehrkarte in Empfangnehmen, über die alles, was man verköstigt, gebucht wird.

Man bekommt das Essen nicht gleichzeitig, es schmeckt weder raffiniert, noch in irgendeinem Sinne italienisch. Man sitzt umständlich auf hochen Hochern an hohen Tischen, so dass man maximal seinen Sitznachbarn versteht. Im Café hat man schon mal mehr Platz, aber die runden Minitische haben eher etwas von einem Puppenhausambiente.

Von fünf möglichen Düsselblogkochlöffeln vergeben wir:

[ Vapiano, Kaiserswerther Straße 229, Düsseldorf ]

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Tannenbaum

Kommen wir zu einem routiniert geführten und humorvollen Restaurant: Dem Tannenbaum. In dieser zumindest optisch etwas links wirkenden Restaurantkneipe mit nicht mehr allzu jungem Publikum kriegt man schon mal den einen oder anderen Spruch um die Ohren gehauen. Das mag man oder mag es nicht, kommt dann auch deswegen wieder oder nicht.

Die angebotenen Gerichte sind sowohl in der Beschreibung als auch der Machart nach so phantasievoll wie gekonnt. Es gibt eine Karte mit wöchentlich anderen Gerichten. Wir haben bislang nie lange auf bestellte Gerichte gewartet, noch diese beanstandet. Wem die deutsche Küche zusagt, der wird das Tannenbaum mögen.

Als Alt wird Kürzer ausgeschenkt und das teilweise billiger als in der Altstadt. Daneben gibt es Jever vom Fass, sowie Pilsener Urquell und Tannenzäpfle für Flaschenkinder. Im Winter kann es drinnen schon mal sehr laut werden, aber einen Platz haben wir zumindest immer noch bekommen.

Das Tannenbaum hat ein paar Schönheitsfehler, aber einige deutliche Stärken, daher vergeben wir von fünf möglichen Düsselblogkochlöffeln:

[ Tannenbaum, Tannenstraße 3, 40476 Düsseldorf ]

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Die Kaffee

Dies ist ein atmosphärisch geschmackvoller Laden, der sich gänzlich dem Kaffeekonsum verschrieben hat. Und das so weit, dass sich die Gäste auch selbst eine Kleinigkeit zu essen mitbringen dürfen, wenn sie neben dem Kaffee auch noch was Festes haben wollen.

Neben dem direkten Kaffeekonsum kann man hier auch diverse, mitunter exotische Kaffeesorten auch aus der eigenen Rösterei kaufen, sowie allerlei Schnickschnack rund um den Kaffeekonsum.

Es kommt schon mal vor, dass der Laden komplett überlaufen ist, weil er für viele ein Anlaufpunkt für ein gemütliches Kaffeetrinken ist. Und ganz so groß ist er eben auch nicht, so dass man schon mal Pech haben kann und weder drinnen noch draußen einen ansprechenden Platz findet.

[ Die Kaffee, Schwerinstraße 23, 40477 Düsseldorf ]

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Bier & Beer

Wie der Name dieses Ladens unschwer zu erkennen gibt, verkauft man hier nur Bier sorten – heimische und aus aller Welt. Wir für unseren Teil schleppen jedes Mal bierinteressierten Besuch mit in die Münsterstraße, um samstags eine kleine Bierverkostung samt Kauf einiger Bierflaschen zu tätigen. Dabei wird man vom Eigentümer passend beraten.

Nun ist Bier an sich aber so eine Sache: Viele internationale Biere schmecken leicht nach Orange oder wie jedes x-beliebige helle Bier auch. Manchmal sind sie viel zu hochprozentig, manchmal für heimische Gaumen etwas lasch oder zu süßlich. Wer mit zu hohen Erwartungen den Laden betritt, könnte schnell enttäuscht werden.

Es gibt auch andere Geschäfte, die mitunter ausländische Biere zu günstigeren Preisen haben, aber hier hat man alles auf einem Fleck.

[ Bier & Beer, Münsterstr.11, 40477 Düsseldorf ]

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Die Butze

Kurz nach unserem Urlaub haben wir es endlich auch einmal geschafft, in der Butze vorbei zu schauen.

Das ist das wohl einzige vegane Restaurant in Derendorf, an der Ecke Ulmenstraße/ Weißenburgstraße. Leicht links, oder vielleicht eher deutlich linksalternativ angehaucht versprühen die Räumlichkeiten einer ehemaligen Kneipe mit vintage-iger Deko so etwas wie Studentenbutzenamtosphäre.

Wir bestellten ein Pastagericht und eine Suppe von der Wochenkarte zu studentischen Preise, wobei beide Gerichte auch in kleiner Version bestellt hätten werden können, was uns eigentlich auch ganz ausgereicht hätte. Dazu zwei Bolten Ur-Alt.

Kurz und gut – eine ausführlichere Darstellung gibt es hier -: Es mundete ganz hervorragend, die Preise sind passend und das Ambiente einen Besuch wert. Fleischersatzprodukte sind nicht jedermanns Sache, etwas mehr Gewürzbeigaben wären sicher auch nicht verkehrt. Als weitere Pluspunkte nehmen wir, dass es gezapftes Bier und ab und an auch Live-Musik gibt.

Daher vergeben wir von 5 möglichen Düsselblogkochlöffeln:

[ BUTZE – Weißenburgstraße 18, 40476 Düsseldorf | Anfahrt ]

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