Hochzeitsmesse am Aatal

Es wird auch nicht über jede Hochzeitsmesse berichtet, aber nicht deswe­gen waren wir heute Mor­gen mal im Aatal zu Besuch. Dort hielt der Hof Löbke seine Hochzeitsmesse ab, und bess­er kon­nte es nicht sein, zumin­d­est was das Wet­ter anging.

Nun ist es bei der ganzen Hochzeits­geschichte so, dass man sich in Deutsch­land einem gefühlt amerikanis­chen Trend dahin gibt und Geld raushaut, was das Zeug hält. Gle­ich im Ein­gangs­bere­ich stand eine Leih­lim­ou­sine und ein Fahrrad für den Hochzeits­bit­ter. Wer bei­des so haben will, ist da schon mal 1100€ los. Macht natür­lich kein­er, aber man wird gle­ich darauf hingewiesen: Hier geht es eher um Kom­merz als um qual­i­ta­tiv gute Ideen. Das ist wohl bei kein­er anderen Hochzeitsmesse irgend­wie anders, aber es sein halt mal gesagt: Qual­ität muss nicht teuer sein, eigene Ideen umzuset­zen kann Spaß bieten und Kosten sparen.

Ein zweites Merk­mal bei solchen Messen und der ganzen Hochzeit­splun­derindus­trie ist, dass alles auf Frauen aus­gerichtet ist. Für Män­ner war auch bei dieser Messe wenig zu holen — welch­er Mann denkt beim Heirat­en von sich aus an eine Can­dy-Bar? Am ehesten vielle­icht der Anbi­eter der Foto­box und deswe­gen waren wir halt da. Das Ange­bot hat­te uns überzeugt und wir woll­ten das Ganze mal in Aktion sehen, und wis­sen nun, was wir an Schnickschnack noch dazu besor­gen. Plus­punkt. Der Kon­di­tor von Löbke gab sin­nvolle Sachen von sich, die Qual­ität der Kuchen wurde uns ander­weit­ig bestätigt. Plus­punkt. Die Floristin­nen: Plus­punkt.

Was haben wir uns abgeguckt? Die Menükarten auf Papi­er zu druck­en und damit die Servi­et­ten zu umwick­eln. Was war gott­sei­dank nicht da? Ein Finanz­di­en­stleis­ter. Was sollte man selb­ständig beack­ern? Klam­ot­ten­wahl, Musikauswahl, Hochzeit­sort. Was kön­nte man mit kün­ftig ein­beziehen? Tipps, die man vielle­icht nicht direkt verkaufen kann, bzgl. der Ein­ladun­gen, aktuelle Erfahrun­gen bei Hochzeit­en, Bräuche (Polter­abend etc.).

Alles in allem: Eine ordentliche Hochzeitsmesse, durch die man sich schnell durchgeguckt hat, und bei der man, wenn man weiß, was man will, nette, kurze Unter­hal­tun­gen führen kann.

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Naturagart: Das war 2016

Ein bunter Rück­blick aus Dören­the:

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Ibbenbürener AfD-Kandidat für Landtagswahl

Mit Christoph Reck­er aus Ibben­büren tritt für die AfD neben Anja Kar­liczek (CDU), Jür­gen Coße (SPD) und Kathrin Vogler (Die LINKE) ein viert­er Kan­di­dat für den Bun­destag ein Neul­ing für die Land­tagswahl an. Der Diplom-Finanzwirt und Hob­by-Rol­len­spiel­er ist seit zwei Jahren Schatzmeis­ter des AfD-Kreisver­ban­des Ste­in­furt.

Hin­weis: In diesem Beitrag war zunächst von der Bun­destagswahl die Rede, dies ist falsch, siehe Kom­men­tar.

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Rheinbahnkiller

Ja, so als Lokaljour­nal­ist, da hat man es nicht leicht, da geifert man gerne nach Skan­dalmel­dun­gen. Wie diese Woche bei der Rheinis­chen Post, bei der WAZ und dem Express geschehen:

Der Pirat­en-Poli­tik­er Michael Theine hat mit einem Face­book-Post für Empörung gesorgt. (Rheinis­che Post, 9.1.2017)

Mit seinem Post reagierte der Poli­tik­er auf einen tragis­chen Unfall, bei dem am Don­ner­stag eine 22-Jährige an der Kaiser­swerther Straße starb. (WAZ, 9.1.2017)

Rhein­bahn-Betrieb­srat fordert Rück­tritt von Pirat­en-Poli­tik­er (Express, 9.1.2017)

Nun ist die in Rede ste­hende Per­son zwar Mit­glied bei den Pirat­en, aber Poli­tik­er — sprich Inhab­er eines öffentlichen Amtes — war sie nie. Die Mit­glied­schaft in ein­er Partei ist für die Äußerung anson­sten auch nicht rel­e­vant, man hätte dafür auch Frei­funker nehmen kön­nen — eben­so irrel­e­vant.

Einzig die Rheinis­che Post rud­ert etwas zurück, was die Sache aber auch nicht bess­er macht:

Update: In ein­er früheren Ver­sion des Artikels wurde der Name des Ex-Pirat­en-Poli­tik­ers genan­nt. Inzwis­chen hat die Piraten­partei bestätigt, dass dieser in der Partei kein Amt mehr innehat. Deshalb haben wir den Namen ent­fer­nt.(Rheinis­che Post, 9.1.2017)

Die falsche Ben­nenung als Piraten­poli­tik­er haben sie allerd­ings gelassen. Natür­lich ist das etwas erb­sen­zäh­lerisch, aber wir reden hier von der ver­sam­melten Lokal­presse, die der­art unko­r­rekt zu Las­ten ein­er Partei berichtet, dass man es für vergnüglich­es Piraten­bash­ing hal­ten kön­nte.

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Düsi

Bilko­ra­ma appel­liert, den Obdachlosen in der Käl­tezeit zu helfen.

Warum so viele Flüchtlinge Sil­vester nach Köln kamen erk­lärt ein Street­work­er damit, dass sich die ver­schieden untergekomme­nen Leute dort eben am besten tre­f­fen kon­nten. Ganz ohne grund­krim­inelle Absicht, na sowas.

Schon irgend­wie blöd, in Bezug auf einen Unfall der Düs­sel­dor­fer Straßen­bahn von Rhein­bahn Killer Fahrer zu sabbeln, wobei die Art wie die Presse die Äußerung dann abfeiert nicht min­der kri­tisier­bar ist.

Bei The Düs­sel­dor­fer erzählt man was über die Nord­straße.

Franzi war mit ihren Kitael­tern beim Russen Wod­ka saufen .

Alexan­dra Wehrmann inter­viewt Thom­my Kirch­mann, der einen neuen Plat­ten­laden an der Rochun­sstraße aufgemacht hat.

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