Zitate für Dummies (7)

Was meinte das Lokalblättchen noch let­zten Monat?

Unsere 15 Lokal- und über 30 Man­telredak­teure recher­chieren sorgfältig, über­prüfen die Nachricht­en­quellen und hin­ter­fra­gen Infor­ma­tio­nen.

Außer natür­lich, wenn sie irgend­was irgend­wo aus dem Inter­net kopieren und in die Zeitung klatschen. Und wenn man denkt, es geht nicht blöder: Wieso nicht ein­fach nach drei Monat­en ein falsch zuge­ord­netes Zitat nochmal ver­brat­en?

„Sei du selb­st, denn alle anderen gibt es schon.“

Oscar Wilde (1854 – 1900), irisch­er Schrift­steller, Lyrik­er, Roma­nau­tor, Dra­matik­er und Kri­tik­er

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Social Network auf ibbtown.com

Das hat­ten wir schon mal und es wurde einge­stampft: Ibbtown.com kann als soziales Net­zw­erk genutzt wer­den. das Prob­lem war damals, dass die einge­set­zte Soft­ware Bud­dy­Press war, und man damit nie über die eigene Instal­la­tion hin­aus kom­mu­nizieren kon­nte. Es fehlte auch eine https-Ver­schlüs­selung und Spe­icher­platz. Das sieht heutzu­tage mit der Soft­ware Gnu Social und einem anderen Spe­icher­an­bi­eter anders aus und alle Inter­essierten sind her­zlich ein­ge­laden mitzu­machen.

Auf dem Smart­phone
Ibbtown.com kann ein­fach über den Handy­brows­er anges­teuert wer­den oder über eine App.

Beson­der­heit­en
Es wer­den auf ibbtown.com keine Sta­tis­tiken über die Nutzer erhoben, es gibt keine Wer­bung und keine Kosten für die Benutzer.

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Bereits beschlossen

Jede Pressemit­teilung in punk­to Online­mark­t­platz, den kein­er braucht, ein Anlass sich zu wun­dern:

Das geplante Förder­pro­jekt ist darauf aus­gerichtet, den örtlichen Einzel­han­del hin­sichtlich der Auswirkun­gen zunehmender Online-Affinität von Kun­den zu sen­si­bil­isieren,

Jaha, es sind nicht mehr die online-affine Kun­den, denen man etwas präsen­tieren möchte, son­dern die Händler muss man die Auswirkun­gen zunehmender Online-Affinität erk­lären. Das ist denen bis heute völ­lig unbekan­nt.

ihn bei der Ein­führung eigen­er Online-Ange­bote zu unter­stützen

Wer ist den von denen noch nicht im Inter­net, obwohl er das will, und zudem bere­it ist, die zusät­zlichen Arbeit­skräfte für einen Online­han­del einzustellen? Die Ärzte wohl nicht, die Friseure wohl nicht, die Restau­rants, Eis­die­len und Kneipen wohl nicht, die Spiel­hallen wohl nicht, die Bek­lei­dungs- und Schuhgeschäfte wohl nicht, die Apotheken wohl nicht, die Schreib­waren­lä­den wohl nicht, die Geschäfte größer­er Ket­ten wohl nicht, sehr kleine Geschäfte wohl nicht.

und über einen bere­its beschlosse­nen lokalen Online-Mark­t­platz hin­aus­ge­hende Aktiv­itäten und Zusat­zleis­tun­gen für Kun­den zu etablieren.

Ganz offiziell redet man jet­zt nicht mehr von einem beste­hen­den, son­dern von einem “bere­its beschlosse­nen”, mehr auch nicht, Online-Mark­t­platz, ungeachtet dessen, dass der alte schon keinen mehr inter­essiert. Das Cre­do lautet: Sachen auf ein­er Ibben­büren­er Inter­net­seite bestellen und am gle­ichen Tag liefern zu lassen — was die Unternehmer zusät­zlich Geld kostet. Das machen große Super­mark­tket­ten selb­st, Büch­er kom­men per Post, Fer­tigessen mit dem Piz­zataxi. Wo ist denn da die Mark­tlücke?

Fern­er soll das Pro­jekt die Attrak­tiv­ität und Funk­tion­al­ität der Ibben­büren­er Innen­stadt sowie der Zen­tren in den Ort­steilen steigern.

Natür­lich. Ich steigere die Attrak­tiv­ität der Innen­stadt ja auch dadurch, dass ich den Kun­den beib­ringe, dass sie ihre Waren auch von Zuhause aus kaufen kön­nen.

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