Neu im Bücherschrank (179): Bernhard Schlink — Das Wochenende

Manch­mal belässt man Romane, die man mal gerne lesen wollte, nach dem Lesen im Regal, auch wenn die Lek­türe ent­täuscht hat:

Anhänger ein­er ehe­ma­li­gen ter­ror­is­tis­chen Vere­ini­gung tre­f­fen sich nach Ent­las­sung ihres Anführers aus dem Knast für ein Woch­enende, des Wieder­se­hens wegen, des Pla­nens wegen, der Selb­stfind­ung wegen. Irgend­wie hat­te ich diesen Roman schon länger auf dem Schirm, und alles andere von Schlink, das ich bish­er nicht gele­sen hat­te, drängte es zurück, während ich nach Der Vor­leser auch nicht unbe­d­ingt weit­er Schlink lesen wollte. Und der Roman ent­täuscht. Die Fig­uren sind blaß, ihre Gedanken sim­pel, alle­samt scheit­ernd. Das Buch ist wed­er erhel­lend, noch geistre­ich.

Raus damit.

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