Camerata Louis Spohr

Also, frei her­aus gesagt: Ich bin kein Spezial­ist für klas­sis­che Musik. Uns hat dieses Konz­ert, das zusam­men mit der Vio­lin­istin Ryoko Yano gegeben wurde, sehr gefall­en. Bei der Rheinis­chen Post klingt das dann so:

Seit Jahrzehn­ten stre­it­et die Fach­welt, ob für das Alle­gro ma non trop­po, den ersten Satz dieses großar­ti­gen Werkes, das Alle­gro oder das “ma non trop­po” wichtiger ist. Betont man das Alle­gro, gewin­nt der Satz an Inten­sität, betont man dage­gen das “ma non trop­po”, lässt sich das melodiöse Ele­ment stärk­er her­ausheben. Die Solistin entsch­ied sich für ein getra­genes, gemäch­lich­es Tem­po.

Was uns nur aufge­fall­en ist: Es wird lange geklatscht bei der­ar­ti­gen Klas­sik­aben­den, gefühlt eine halbe Stunde. So begeis­tert wirk­te das Pub­likum gar nicht, aber was weiß ich schon.

[ Cam­er­a­ta Louis Spohr, 14.10.2017, Ton­halle, Düs­sel­dorf, 300 Zuschauer ]

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