Lesezeichen vom 01.03.2018

 

  • Besuch in Anja Karliczeks Heimat: Auf den Spuren der künftigen Bundesbildungsministerin in Brochterbeck
  • Jan-Martin Wiarda: Nur ‘ein Herz’ für die Wissenschaft? — “Eine BMBF-Chefin Karliczek hingegen wird das neue große Bundesthema Bildung ins Zentrum des ministeriellen Handelns rücken. Weil sie selbst, wie Merkel zu Recht betont, einen ungewöhnlichen Weg durch die Bildungsinstitutionen gegangen ist. Weil sie die Nöte einer Azubi persönlich genauso erfahren hat wie die Selbstüberwindung, die es erfordert, ein Fernstudium (Abbrecherquote: weit über 50 Prozent) erfolgreich durchzuziehen, mit drei kleinen Kindern zu Hause, und das auch noch in respektabler Zeit. Man muss die Hoteliertochter nicht übertrieben zur Bildungsaufsteigerin erklären, um voraussagen zu können, dass Durchlässigkeit und Aufstieg durch Bildung maßgebliche Themen ihrer Amtszeit werden dürften. Weswegen auch die Fachhochschulen aufhorchen dürften. Kurzum: Den Sozialdemokraten dürfte Karliczek im BMBF besser gefallen als Gröhe.”<br>
  • Hindenburg musste seinen Platz räumen — “Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird aus dem Hindenburgplatz schließlich der Neumarkt. „Einen örtlichen Beschluss hierüber sucht man im Stadtarchiv vergebens“, legt Irina Weinberger dar. „Das war vielmehr eine Sache der britischen Besatzungsmacht: Sie hatte angeordnet, Straßennamen, die mit dem NS-Regime in Verbindung gebracht wurden, zu beseitigen. Allerdings war nicht ganz klar, ob der Name ‚Hindenburgplatz‘ dazu gehören sollte oder nicht.“ Jedenfalls verschwindet diese Bezeichnung aus dem Stadtbild. In Ibbenbüren wird somit bereits früh vollzogen, was im Falle des Hindenburgplatzes in Münster noch bis zu einem schlagzeilenträchtigen Bürgerentscheid Anfang des 21. Jahrhunderts auf sich warten lässt.”<br>
  • Designierte Forschungsministerin: Karliczek und die Studien | faktenfinder.tagesschau.de — “Die Nominierung von Anja Karliczek als Bildungs- und Forschungsministerin gilt als überraschend. Denn bislang hat sie sich kaum zu diesen Themen geäußert. Bei der Ehe für alle scheint die CDU-Politikerin gar Studien zu ignorieren.”

 

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