Vertikutieren im Winter

… sollte man eigentlich nicht. Habe ich aber dennoch gemacht. Wieso? Der Winter dieses Jahr ist kein harter. Das ist keine sonderlich erfreuliche Nachricht, da das dem Klimawandel zu verdanken ist, und das sollte man wohl bedrohlicher ausdrücken, aber man kann es auch so im Hinterkopf behalten.

Auch der Rasen der von uns übernommenen Datscha sah nicht so aus, als hätte man sich in den letzten Jahren irgendwie um ihn gepflegt. Grunsätzlich war da Vertikutieren schon angesagt bei all dem Moos. Und zu diesem Zweck habe ich mir einen Handspindelmäher und ein Handvertikutiergerät besorgt. Ich wäre nicht ich, wenn ich nach dem Aufbau beide Dinge nicht aus ausprobieren wollte. Gesagt getan und so schwang ich den Mäher über das nicht ganz trockene Gras und der mähte alles platt, was sich ihm in die quere stellte. Das machte Spaß. Ich bin Elektromäher gewohnt, aber schneller unterwegs sind die auch nicht und es fällt auch auf, dass man sich nicht um ein Kabel kümmern muss, dass einem ständig in die Quere kommt, oder ein Verlängerungskabel, dass man wegen zu großer Entfernung aus der Dose zieht.

Und einmal dabei schwang ich dann das Handvertikutiergerät, was beeindruckte, indem es viel Moos rauszog, aber kaum offene Wunden verursachte. Etwas Moos ist auch drin geblieben, aber vielleicht gehe ich in ein paar Monaten nochmal durch. Am Ende sah der Rasen besser aus als zuvor und hoffentlich entwickelt er sich gut in nächster Zeit. Ich baue etwas darauf, dass die Wetterprognosen Recht behalten werden und es bis Ende Februar laue Temperaturen über Null geben wird mit einigen Sonnentagen.

Weiterlesen