Die Ärzte — We are the romance

Ein Vor­ab-Ärzte-Cov­er mit Chris­t­ian Steif­f­en und den Donots, kann man sich anguck­en:

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Podcast: Reingerannt · The Samba Dampf

Endlich mal ein neuer Pod­cast aus Ibben­büren. Gui­do Knoll­mann, Philipp Mey­er-Wien und Johan Grim­stein quas­seln munter drauf los und fab­rizieren eine Mis­chung aus witzi­gen Anek­doten, losen Gedanken­spie­len, die mal mehr (“Ein­topfdiele”, das ken­nt nicht mal Google), mal weniger funk­tion­ieren, und etwas Leer­lauf, was aber für Laber­casts typ­isch ist. Es ist tech­nisch sehr gut umge­set­zt, soll heißen alle sind sehr gut ver­ständlich, haben ein passendes Sprechtem­po und ergänzen sich unge­mein gut, was bei vie­len Pod­casts mit mehr als zwei Per­so­n­en ein Zuhör­prob­lem ist.

Die Rubrik, in der denkwürdi­ge Anek­doten aus der Ver­gan­gen­heit dargestellt wer­den, finde ich so inter­es­sant wie wichtig, da mein­er Wahrnehmung nach genau solche Geschicht­en irgend­wann ver­loren gehen, wenn sie nicht irgend­wie fest­ge­hal­ten wer­den. Und die wach­sen auch nicht nach, dafür waren die let­zten zwanzig Jahre des let­zten Jahrtausends doch sehr stil­gebend in Ibben­büren.

Alles in allem vom Fein­sten, vielle­icht weniger den eige­nen Kram anlachen, wenn die Kri­tik dann mal ges­tat­tet sei. Eine unge­meine Hörempfehlung.

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Fakten sind kein Kinderspiel

Irgend­wie auch merk­würdig, dass man beim Lokalblatt immer die Lat­te hochhän­gen möchte, wie hier in der heuti­gen Selb­st­be­wer­bung:

Fak­ten sind kein Kinder­spiel!

Ver­trauensvoll, gut recher­chiert und auf Fak­ten basierend. Wir machen unsere Arbeit für dich trans­par­ent.

Und passend dazu reißt man sie mit diesen Artikel dank der Über­schrift:

„Kleine Tolle Knolle“ wird wegen Gesund­heit­samt kom­plett abge­sagt

Die Ver­anstal­tung wurde nicht wegen des Gesund­heit­samtes abge­sagt, son­dern weil der Ver­anstal­ter die Bedin­gun­gen für eine solche Ver­anstal­tun­gen nicht erfüllen kon­nten.

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R.i.p. IVZ-Themenwelten

Gestern noch geunkt, dass das neue Ange­bot der IVZ der Tod der IVZ-The­men­wel­ten bedeuten musste, heute kommt per Ban­ner auf der Seite der The­men­wel­ten die Bestä­ti­gung: Seit 2015 offiziell angedacht, 2017 ins Leben gerufen, ist nach nicht ein­mal drei Jahren am 7. Okto­ber Schluss mit der Seite, an der bei der IVZ Jobs gehangen haben sollen, wenn man dem Geschäfts­führer glaubt:

„Euer monatlich­er Gehaltss­check hängt davon ab, dass dieses Pro­jekt erfol­gre­ich ist.”

Schon 2017 wun­derte ich mich:

Seit Wochen rät­seln diejeni­gen in Ibben­büren, die es inter­essiert, was die IVZ mit der neuen Inter­net­seite über­haupt will

Man kon­nte damit zwar bun­desweit bei Medi­en­schaf­fend­en Inter­esse weck­en, aber daheim juck­te es dann doch kaum jeman­den, einzelne Lokalteile für 3€ lesen zu kön­nen.

Der Geschäfts­führer träumte,

„dass die Leute eine Nähe zum Pro­dukt entwick­eln kön­nen, so dass sie irgend­wann nicht anders kön­nen, als dafür zu bezahlen. Kluge Köpfe bei Microsoft haben das schon vor vie­len Jahren erkan­nt. Heute möchte nie­mand auf Win­dows verzicht­en. Wenn ich diesen Punkt auch mit den ‚The­men­wel­ten‘ erre­ichen kön­nte, dann haben wir gewon­nen.“

Ihr habt ver­loren. Fefe beschreibt die Mark­t­strate­gie von Microsoft “Nähe zum Pro­dukt entwick­eln” übri­gens so:

Soft­wa­reen­twick­lung ist heutzu­tage darauf opti­miert, möglichst schnell ein möglichst beschissenes Pro­dukt auf den Markt zu rotzen, und dann die Kun­den in den Lock-In zu zwin­gen und ihnen für die “Wartung” über die Jahre die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Das Mod­ell, dass man den Leuten ein gutes Pro­dukt verkauft, das keine Wartung braucht, gibt es gar nicht mehr.

Insofern ist ja alles gut gelaufen.

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Neustart der IVZ-Seite

Beim Lokalblatt will man wieder ein­mal alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen. Auf ein­er neu gestal­teten Inter­net­seite samt App kann man sowas tun:

Per­son­al­isierung: Passen Sie den Inhalt auf der Start­seite und in den Ressorts mith­il­fe von Fil­tern nach Ihren Inter­essen an — dauer­haft oder für nur einen Web­site-Besuch.

Sie kön­nen eine per­sön­liche Merk­liste mit Artikeln befüllen, die Sie später (noch ein­mal) lesen möcht­en.

Eine ansprechende Darstel­lung von Tex­ten und mul­ti­me­di­alen Inhal­ten in einem neuen, mod­er­nen Design.

Die wichtig­sten aktuellen The­men sehen Sie auf der Start­seite promi­nent präsen­tiert mit Infor­ma­tio­nen über The­ma, Ort und Autor auf den ersten Blick.

Und unsere Texte bein­hal­ten promi­nente Buch­staben aus Funk und Fernse­hen. Hm, das soll­ten doch irgend­wie auch die The­men­wel­ten bieten, die damit wohl gescheit­ert sind, und nun ver­suchen sie das­selbe in grün auf der Haupt­seite.

Sie haben die Möglichkeit, einzelne Fotos in den Foto­streck­en zu bew­erten.

Ein Pro­fil­bere­ich gibt Ihnen einen Überblick über Ihre per­sön­lichen (Login-) Dat­en und über Infor­ma­tio­nen zu Ihrem Abon­nement.

Wahnsinn. Die hauen aber einen raus. Na gut. Wieso ste­ht in der Zeitung denn nicht, was das kosten soll? So viel Angst vor den eige­nen Ansprüchen? Die NOZ verkauft sowas für 6,90€, die WN für 9,90€. Und wenn man auf dieser Seite mal die Wer­be­ban­ner freis­chal­tet, sieht man, dass das wohl 14,90€ kosten soll.

Die Entwick­lung der Web­seite basiert auf ein­er zeit­gemäßen tech­nis­chen Infra­struk­tur und bein­hal­tet alle notwendi­gen Sicher­heits­maß­nahmen für Her­aus­ge­ber und Nutzer*innen.

Tja, da hätte ich was zu sagen, tue ich aber erst später. Und so ein Ange­bot ist wirk­lich ein ade­quater Auf­mach­er eines Lokalteils? Ich lasse lieber den Her­rn des Haus­es sprechen:

Viele find­en ihre Inhalte wertvoll, weil sie inter­essieren sollen, und nicht, weil sie wirk­lich nachge­fragt wer­den …

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Corona-Schutzverordnung in NRW

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