Der Umzug ist vollendet, wir haben die erste Nacht in Gerresheim verbracht und es war spürbar ruhiger als früher an der Roßstraße in Düsseldorf-Derendorf. Es ist bestes ausgehendes Sommerwetter, ein erster Spielplatzbesuch ist freudig gemacht worden, der Umzug selbst hat ausgesprochen gut funktioniert und uns fehlt es bislang an nichts. Okay, Schupfdnudeln sind wohl nicht so gängig hier. Eine Straßenecke weiter hört die Welt auf. Es gibt fast nur italienische Restaurants, kein Thailänder mehr. Dafür verbinde ich gerade über eine – Leitung drei Handy, zwie Laptops, ein Tablet und einen Rechner mit dem Internet, das ist schon okay. Die erste Kneipe ist in derselben Straße, die nächste eine weiter. Dort gibt es Ueriges, aber immerhin hat Gerresheim eine eigene Schubacher-Kneipe. Paradiesisch.

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Kleine Bibelkunde in der HHU mit dem Bundesgesundheitsminister:

„Und wie steht es mit der Legalisierung von Cannabis, um der Kriminalisierung entgegen zu wirken?“, wollte ein Medizinstudent wissen. „Die Frage höre ich häufig und ich kenne alle Argumente“, stellte Jens Spahn klar. Zum Beispiel, dass Alkohol ja auch nicht verboten sei. „Jesus hat Wasser zu Wein gemacht, nicht Gras zum schwarzen Afghanen“, versuchte es der Minister mit Humor

Na, da wäre Jesus ja auch schön blöd gewesen, denn im Gegensatz zu Wein gab es Cannabis damals wohl in Hülle und Fülle, die Leute badeten geradezu darin:

das Salböl, das die ersten Christen verwendet hätten, habe große Mengen einer Substanz namens Keneh-Bosum enthalten. Dabei, schreibt Bennet im US-Magazin „High Times“, handele es sich nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern um ein Cannabis-Extrakt, das zusammen mit Kräutern in Olivenöl gelöst wird. In der hebräischen Original-Version der Bibel wiederum stehe ein Rezept für das heilige Salböl, das die äußerst großzügige Verwendung von Keneh-Bosum empfiehlt.

„Die Gesalbten der alten Zeit badeten förmlich in dieser potenten Mixtur“, meint Bennett.

Insofern besteht die Frage, ob dieses Wasser-für-Wein-halten-Ding nicht auch während einer Rauscherfahrung stattfand, und gar nichts sich verwandelte, oder vielleicht nur dadurch, dass da einer die Karaffen vertauscht hat oder einer in die Wasserkaraffen gepieselt hat und keiner wollte zugeben, was er da genau trank.

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Sehr schönes, bestuhltes Konzert der Hamburger Band. Der Sound ließ etwas zu wünschen übrig, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Es überrascht dann doch, wie viel kompetente Musiker da auf der Bühne sitzen. Bei mir ist dieses Lied als Ohrwurm da geblieben. Die Band, von denen Totte selbst hier über den Abend geschrieben hat, ist am Ende des Monats noch einmal in Oberhausen, wer sie nicht verpassen möchte, es sei ihm oder ihr sehr ans Herz gelegt.

Monsters of Liedermaching, Haus der Jugend, Düsseldorf, 100 Zuschauer

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