Bier & Beer

Wie der Name dieses Ladens unschwer zu erkennen gibt, verkauft man hier nur Bier sorten – heimische und aus aller Welt. Wir für unseren Teil schleppen jedes Mal bierinteressierten Besuch mit in die Münsterstraße, um samstags eine kleine Bierverkostung samt Kauf einiger Bierflaschen zu tätigen. Dabei wird man vom Eigentümer passend beraten.

Nun ist Bier an sich aber so eine Sache: Viele internationale Biere schmecken leicht nach Orange oder wie jedes x-beliebige helle Bier auch. Manchmal sind sie viel zu hochprozentig, manchmal für heimische Gaumen etwas lasch oder zu süßlich. Wer mit zu hohen Erwartungen den Laden betritt, könnte schnell enttäuscht werden.

Es gibt auch andere Geschäfte, die mitunter ausländische Biere zu günstigeren Preisen haben, aber hier hat man alles auf einem Fleck.

[ Bier & Beer, Münsterstr.11, 40477 Düsseldorf ]

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Neu im Bücherschrank (110): Cordula Stratmann – Sie da oben, er da unten

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Wie passend, diesen Schmöker in Düsseldorf in den Bücherschrank zu geben. Hoffentlich findet er einen Leser, bevor da wieder Dutzende in den nahe stehenden Papiercontainer wandern. Zum Inhalt: Es zieht das Jürgen-von-der-Lippe-Phänomen – lustig, wenn Schauspieler es vorlesen, banal und öde bei eigener Lektüre. Cordula Stratmann hat einen umwerfenden Humor, dieses Büchlein nicht.

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Das Sicherheitsempfinden der Düsseldorfer

Die Stadt Düsseldorf hat etwas mehr als 6200 Einwohner nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt. Sonderlich repäsentativ kommt mir das nicht vor, da auch in der öffentlichen Darstellung nicht mehr über die Befragten gesagt wird als ihre Anzahl, die knapp 1,1% der Düsseldorfer entspricht. Auch über die Vorgehensweise bei der Befragung erfährt man wenig. Ein gewisser Unterhaltungswert stellt sich ein, mehr auch nicht.

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Neu im Bücherschrank (107): Dave Eggers – Weit gegangen

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Ich habe ja in letzter Zeit meine kleine, heimische Bibliothek in einem Archiv erfasst, so dass mir jetzt auffallen, wenn ich Doppelte habe. Und dieser Eggers ist wohl in letzter Zeit auch als gebundene Version in den Bücherbestand übergegangen. Da mir die letzte Eggers-Lektüre so gar nicht zugesagt hat, habe ich mir ihn erstmal nicht mehr vorgenommen, da kann die Taschenbuchausgabe auch gleich wieder versuchen, geeignete Leser zu finden. Die Kritikerstimmen sind allerdings zu diesem Schinken ausgesprochen positiv.

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Neu im Bücherschrank (105): Schillers Dramen, Heines Werke, Fontanes Effi Briest und Jenny Treibel

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Die Schinken kenne ich noch aus der Schrankwand meiner Eltern. Es war wohl mal Mode, schnellverstaubende Billigschmöker alter Klassiker sich ins Haus zu holen, die dort nie gelesen wurden, aber prima verstaubten. Vielleicht haben die abgebildeten Schmöker jetzt endlich Leser gefunden, allen anderen, die diese Schmöker beherbergen, sei die Frage gestellt, ob sie denn bei sich Zuhause wirklich Leser für solche Schmöker haben.

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Neu im Bücherschrank (102): Leon de Winter – Hoffmanns Hunger

IMG_0244 Gerade drin, auch schon wieder weg: Der erste Schinken von de Winter, den ich noch ohne Niederländischkentnisse auf deutsch gelesen habe. Das Taschenbuch wurde irgendwann gegen diese gebundene Ausgabe eingetauscht, die widerum ihren Weg in die Freiheit genommen hat, weil ich über die Originalausgabe bei Diogenes gestolpert bin. Ich fand es damals etwas dröge, werde es aber sicher nochmal zur Brust nehmen.

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