Schweinske

Gut in der Alt­stadt gele­gen, ist das noch das Pos­i­tivste, was wir bish­er über das Schweinske sagen kön­nen: Man bekommt meist fritiertes oder bloß aufgewärmtes Fer­tigessen. Die Bedi­enung ist nicht immer ganz fre­undlich und nicht zuvork­om­mend. Das Schweinske hat lei­der nichts, was es nicht in direk­ter Nähe bess­er gäbe.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln vergeben wir:

[ Vapi­ano, Bolk­er­straße 28, 40213 Düs­sel­dorf ]

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Vapiano

Stu­den­tis­che Köche, heißgemachte Fer­tig­waren, über­teuertes Kan­tine­nessen — ja, auch in Düs­sel­dorf gibt es Fil­ialen des Vapi­ano. Man muss umständlich am Ein­gang eine Verzehrkarte in Emp­fangnehmen, über die alles, was man verköstigt, gebucht wird.

Man bekommt das Essen nicht gle­ichzeit­ig, es schmeckt wed­er raf­finiert, noch in irgen­deinem Sinne ital­ienisch. Man sitzt umständlich auf hochen Hochern an hohen Tis­chen, so dass man max­i­mal seinen Sitz­nach­barn ver­ste­ht. Im Café hat man schon mal mehr Platz, aber die run­den Mini­tis­che haben eher etwas von einem Puppenhausambiente.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln vergeben wir:

[ Vapi­ano, Kaiser­swerther Straße 229, Düs­sel­dorf ]

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Tannenbaum

Kom­men wir zu einem rou­tiniert geführten und humor­vollen Restau­rant: Dem Tan­nen­baum. In dieser zumin­d­est optisch etwas links wirk­enden Restau­ran­tkneipe mit nicht mehr allzu jungem Pub­likum kriegt man schon mal den einen oder anderen Spruch um die Ohren gehauen. Das mag man oder mag es nicht, kommt dann auch deswe­gen wieder oder nicht.

Die ange­bote­nen Gerichte sind sowohl in der Beschrei­bung als auch der Machart nach so phan­tasievoll wie gekon­nt. Es gibt eine Karte mit wöchentlich anderen Gericht­en. Wir haben bis­lang nie lange auf bestellte Gerichte gewartet, noch diese bean­standet. Wem die deutsche Küche zusagt, der wird das Tan­nen­baum mögen.

Als Alt wird Kürz­er aus­geschenkt und das teil­weise bil­liger als in der Alt­stadt. Daneben gibt es Jev­er vom Fass, sowie Pilsen­er Urquell und Tan­nen­zäpfle für Flaschenkinder. Im Win­ter kann es drin­nen schon mal sehr laut wer­den, aber einen Platz haben wir zumin­d­est immer noch bekommen.

Das Tan­nen­baum hat ein paar Schön­heits­fehler, aber einige deut­liche Stärken, daher vergeben wir von fünf möglichen Düsselblogkochlöffeln:

[ Tan­nen­baum, Tan­nen­straße 3, 40476 Düs­sel­dorf ]

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Die Butze

Kurz nach unserem Urlaub haben wir es endlich auch ein­mal geschafft, in der Butze vor­bei zu schauen.

Das ist das wohl einzige veg­ane Restau­rant in Deren­dorf, an der Ecke Ulmenstraße/ Weißen­burgstraße. Leicht links, oder vielle­icht eher deut­lich linksalter­na­tiv ange­haucht ver­sprühen die Räum­lichkeit­en ein­er ehe­ma­li­gen Kneipe mit vin­tage-iger Deko so etwas wie Studentenbutzenamtosphäre.

Wir bestell­ten ein Pastagericht und eine Suppe von der Wochenkarte zu stu­den­tis­chen Preise, wobei bei­de Gerichte auch in klein­er Ver­sion bestellt hät­ten wer­den kön­nen, was uns eigentlich auch ganz aus­gere­icht hätte. Dazu zwei Bolten Ur-Alt.

Kurz und gut — eine aus­führlichere Darstel­lung gibt es hier -: Es mundete ganz her­vor­ra­gend, die Preise sind passend und das Ambi­ente einen Besuch wert. Fleis­ch­er­satzpro­duk­te sind nicht jed­er­manns Sache, etwas mehr Gewürzbeiga­ben wären sich­er auch nicht verkehrt. Als weit­ere Plus­punk­te nehmen wir, dass es gezapftes Bier und ab und an auch Live-Musik gibt.

Daher vergeben wir von 5 möglichen Düsselblogkochlöffeln:

[ BUTZE — Weißen­burgstraße 18, 40476 Düs­sel­dorf | Anfahrt ]

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Okinii

Das japanis­che Restau­rant Okinii zählt zu den ange­sagtesten japanis­chen Restau­rants in Düs­sel­dorf. Für den einzel­nen Gast ist das aber nicht unbe­d­ingt von Vorteil: Es ist durch die aus­geze­ich­nete Aus­las­tung des Restau­rants etwas laut, die Kell­ner sind dauernd unter­wegs. Dafür kriegt man viel auf die Gabel.

Zu Beginn des Restau­rantbe­suchs standen wir pünk­tlich zur Tis­chbestel­lung mit ein­er Horde ander­er Gäste vor dem Ein­gang. Dann wird man von einem Kell­ner zum Tisch geführt, ein weit­er­er erk­lärte uns geduldig und prob­lem­los auch auf englisch, wie mal per iPad die Gerichte bestellt. Bucht man ein 25-€-All-you-can-eat-Menu kann man nach Herzenslust fast alles durch­pro­bieren, was die Karte zu bieten hat. Und ohne langes Warten kann man dann auch reinhauen.

Allerd­ings ist dieses Restau­rant nichts für Leute, die sich für’s Essen und für eine Unter­hal­tung Zeit nehmen wollen: Durch das nur alle 15 Minuten mögliche Bestellen von in der Menge klein­er Speisen, muss man rel­a­tiv oft zum iPad greifen. Zusam­men mit der eh schon erhe­blichen Grund­laut­stärke des gut besucht­en Restau­rants, erstickt der Ver­such eines etwas tiefer­ge­hen­den Gesprächs im Keime. Die Getränkepreise sind ordentlich und die braune, süßliche Soße, die es bei unheim­lich vie­len Gericht­en gibt, ist irgend­wann penetrant.

Wer einen Restau­rantbe­such etwas aben­teuer­lich mit iPad-Bestellmöglichkeit mag, wodurch man keine Kell­ner her­an­winken muss, und gerne viel auf dem Teller sehen möchte, der ist hier vol­lkom­men richtig. Die Karte bietet viele unter­schiedliche Gerichte, auch Gegrilltes, Über­raschen­des wie Spargel und But­ter­fisch, kleine High­lights, aber son­der­lich exquis­it ist das Essen nicht.

Daher vergeben wir von 5 möglichen Düsselblogkochlöffeln:

[ Okinii, Immer­mannstraße 35, 40201 Düs­sel­dorf ]

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Grindhouse Homemade Burgers

Wir waren heute einen Tag nach der Eröff­nung gle­ich gegen über beim neuen und wohl einzi­gen Burg­er­laden in Düs­sel­dorf-Deren­dorf. Natür­lich sollte man für eine Kri­tik erst dann kom­men, wenn alles einge­spielt ist und nichts extra oder so. Wir aber hat­ten Hunger auf eine Kleinigkeit und wieso dann nicht gle­ich rein in die gute Stube?

Der Laden hat auf der Inter­net­seite und von außen einen gewis­sen Style, der mit der inneren Ausstat­tung und den Bedi­enun­gen har­moniert. Die Bedi­enun­gen sind ver­gle­ich­sweise jung und fre­undlich, nicht hek­tisch oder neu­mod­ern spießig oder sowas, was man vielle­icht auch hätte befürcht­en kön­nen. Man merkt schon, dass keine jahre­lange Erfahrung bei der Bedi­enung zu erwarten ist, aber das ist vol­lkom­men okay, denn das Pub­likum ist auch eher jung. Und entwed­er ist da eine riesige Mark­tlücke in Deren­dorf, denn so ein junges Pub­likum kenne ich von keinem anderen Restau­rant, oder der Laden wird es schw­er haben, sein Stamm­pub­likum zu find­en. Aber das wird man sehen.

Ich bestellte mir ein Ueriges, den BBQ-Ham­burg­er mit medi­um gebraten­em Fleisch sowie Pommes mit Wasabi-May­on­naise. Das Uerige war mit 0,2l in der Karte ver­merkt, weswe­gen man ein frisch gezapftes erwarten hätte kön­nen, aber es kam eine 0,33l Flasche. Dazu sollte man sagen: Es schmeckt eigentlich außer Schu­mach­er kein gutes Alt-Bier aus der Flasche. Sowas sollte man bei der Bestel­lung vielle­icht dazu sagen, aber okay, wenn man eigentlich gezapftes Alt anbi­etet, sind wir mal nicht pingelig.

Zum Essen ist zu sagen: Das Fleisch war exakt medi­um gebrat­en, die Wasabi-May­on­naise eine sehr inter­es­sante Idee, an Gemüse war mir zu wenig im Burg­er, die Sauce habe ich nicht geschmeckt, die Auswahl des Brötchens unin­spiri­ert, Ched­dar-Käse ist immer eine gute Idee für Burg­er, die Pommes waren selb­st gemacht, aber ein­fall­s­los, fet­tig und nur lauwarm.

Mir war die Karte nicht abwech­slungsre­ich genung, aber vielle­icht funk­tion­iert genau das für junges Pub­likum. Es ist nicht so, dass man ver­gle­ich­bare Burg­er nicht auch schnell selb­st hin­bekäme. An der Fre­undlichkeit der Bedi­enun­gen darf gear­beit­et wer­den, die Preise sind nicht ger­ade gün­stig und die Getränkeauswahl dürftig. Drin­nen im Restau­rant ist es oft laut, man sitzt dem Nach­barn schnell auf der Pelle, draußen eben­so, wo man zudem mit dem Straßen­verkehr laut­stär­ketech­nisch konkurriert.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln gibt es daher:

[ Grind­house Home­made Burg­ers, Bankstraße 83, 40476 Düs­sel­dorf ]

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Ginger Boy

Der Unter­titel, wenn man das so nen­nen will, des Restau­rants Gin­ger­boy lautet Mod­erne asi­atis­che Küche. Und dem wird das Restau­rant auch wirk­lich gerecht: Früher ein­mal ein Geheimtipp, hat sich der Geschmack des Essens wohl so weit rumge­sprochen, dass man heutzu­tage kaum noch einen Platz im Restau­rant erhält, wenn man nicht vorbestellt hat.

Da ich eher zu den Essern gehören, die wiederkehrend auf ein Gericht zurück­greifen, wenn die Erfahrung gezeigt hat, dass es vorzüglich bekommt, kann ich ger­ade nur die Empfehlung für die Gerichte Pur­purne Ver­botene Stadt, Reise durch die Sei­den­straße und die Lieblingssuppe von Kaiser Zhu abgeben.

Das Essen ist passend scharf gewürzt, für vor­sichtige Gemüter bess­er bescheid sagen, dass man es nicht scharf haben möchte. Es wird auf Glu­ta­mat verzichtet und es ist auch nicht zu fet­tig. Die Nudeln wer­den selb­st gemacht, das Gemüse ist bissfest.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln vergeben wir

[ Gin­ger Boy, Glock­en­straße 24, 40476 Düs­sel­dorf ]

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Il Mercato

ilmercato

Gestern ver­schlug uns unser Hunger in die Friedrichsstraße in Düs­sel­dorf, gegenüber vom Buch­haus Stern­ver­lag, Il Mer­cato. Der Laden wurde mir ganz oft emp­fohlen, lei­der habe ich es bis jet­zt nie geschafft, da rein zuge­hen. Und was soll ich sagen: Es lohnt sich.

Aber eins nach dem anderen, hier meine Bewertung:

Das Ambi­ente ist recht angenehm, trotz der offe­nen Küche gibt es keine unan­genehmen Gerüche, dafür 3,5 Punk­te. Bestellt haben wir zwei Gerichte von Mit­tagskarte, die auch am Woch­enende gültig ist, dafür 4 Punkte.

Die Mit­tagskarte bietet 10 bis 13 Gerichte in ein­er Preiss­panne von 4,50 Euro für eine Suppe bis 10 Euro für ein Fleis­chgericht. Ganz oft vertreten waren die Pastagerichte, daher für die Vielfalt der Karte nur 3 Punkte.

Wir bestell­ten Penne mit Kalb­s­fleisch und Pilzen, und Penne über­backen mit Gemüse, für die es sat­te 4 Punk­te gibt.

Der Laden eignet sich auch ganz gut zum anschließen­dem Kaf­feetrinken. Der Kaf­fee ist nicht schlecht, ver­di­ent aber keine Extrapunkte.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln gibt es daher:

[ Il Mer­ca­to, Friedrich­straße 59A, 40217 Düs­sel­dorf ]

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