Tschüß, Wir in

Die Gratiszeitung Wir in stre­icht in Ibben­büren die Segel. Man kön­nte sich jet­zt darin erge­hen, dass halt Wer­bung und Kleinanzeigen ins Inter­net abge­wan­dert sind, es ist aber halt ein­fach schade, dass ein unab­hängiges Medi­um, das seit 30 Jahren in Ibben­büren pub­lizierte, jet­zt eingestellt wird:

Der Aschen­dorff Ver­lag hat bere­its vor Jahren den Titel Wir in Ibben­büren erwor­ben. Von seit­en Aschen­dorff hat man sich nun dazu entschlossen, die Aus­gabe Wir in Ibben­büren zum 1.10.2019 einzustellen.

Zuvor wur­den die Aus­gaben Wir in Greven und Wir in Lengerich eingestellt.

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3 Stück

Bei der Wikipedia weiß man auch nicht immer ganz genau, ob da noch nüchtern oder satirisch for­muliert wird:

Die Ibben­büren­er Volk­szeitung hat im Gegen­satz zu den meis­ten deutschen Tageszeitun­gen ihre Auflage in den ver­gan­genen Jahren erhöhen kön­nen. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 0 Prozent gestiegen. Sie beträgt gegen­wär­tig 16.948 Exem­plare. Das entspricht ein­er Steigerung von 3 Stück.

Die besten der Besten seit 1998.

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Zitate für Dummies (22)

Heute zum drit­ten Mal als falsches Zitat in der IVZ, bitte nicht wieder­wählen:

„Ein Fre­und ist ein Men­sch, der die Melodie deines Herzen ken­nt und sie dir vor­spielt, wenn du sie vergessen hast.“

Albert Ein­stein (1879 – 1955), Physik­er und Math­e­matik­er

Man kön­nte ein­fach die Anzahl der Vorkomm­nisse des Zitats zählen, da hier Ein­stein allerd­ings anders attribu­tiert wird als zuvor, ist von einem erneuten, grund­sät­zlichen Fehler auszuge­hen.

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Zitate für Dummies (20)

Das Heimatkäse­blatt enthüllt heute, welche falschen Mel­dun­gen dieses Jahr am 1. April in der Zeitung standen. Das Anfangsz­i­tat des Lokalteils wurde aber nicht aufge­führt. Eine kleine Hil­fe:

„Was ich nicht wahrhaben will, hülle ich in einen Scherz.“

Emi­ly Eliz­a­beth Dick­in­son (1830 – 1886), US-amerikanis­che religiöse Dich­terin und Lyrik­erin

- unauffind­bar im Emi­ly Dick­in­son Archive.

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#LügenManni

Noch nie hat­te man wohl in Recke einen Red­ner zu Ascher­mittwoch, der aktuell so oft auf Twit­ter mit Hash­tags benan­nt wurde, dass er es in die aktuellen Top10 schaffte — wenn auch im neg­a­tiv­en Sinne. Man­fred Weber ste­ht als #Lügen­Man­ni in der Schus­sliene, weil er gestern meinte, die Abstim­mung um den Artikel 13 der Urhe­ber­recht­sre­form der EU im EU-Par­la­ment werde nicht vorge­zo­gen, was die von ihm geführte Frak­tion allerd­ings heute mor­gen noch angesichts europaweit­er Proteste gegen den Artikel ver­suchte zu erre­ichen. Das war der Hin­ter­grund (aus­führlich), weswe­gen es beim poli­tis­chen Ascher­mittwoch heute zu ein­er Protes­tak­tion gekom­men ist, wie die IVZ tick­ert:

Weber wird laut­stark unterbrochen.#niemmehrcdu prangt auf den Plakat­en, Trillerpfeifen tönen und die Sicher­heit­sleute müssen die Demon­stran­ten hin­auskom­pli­men­tieren — begleit­et von Buh-Rufen der CDU-Gäste im Zelt.

Zudem schreibt die Zeitung:

„Demokrat­en hören einan­der zu“, bat Weber die Stör­er, mit dem Pfeifen aufzuhören.

Das scheint ja ger­ade sein Prob­lem gewe­sen zu sein, dass ihm zuge­hört und seine Absicht erkan­nt wurde.

Und irgend­wie hat man das Gefühl, die Aktion wäre auf Twit­ter schon angekündigt wor­den:

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