Schülermasken

Die Stadt Ibben­büren stellt für Schüler der Ibben­büren­er Schulen 4400 Schutz­masken bere­it:

In einem ersten Schwung wur­den den fünf weit­er­führen­den Schulen 4400 Schutz­masken mit dem FFP2-Stan­dard übergeben.

Wirk­lich? Auf dem Foto ist deut­lich zu erken­nen, dass die dort gezeigten Ver­pack­un­gen Masken des KN95-Stan­dards bein­hal­ten sollen, dem­nach wohl in Chi­na nicht, was der FFP2-Stan­dard nahe leg­en würde, in Europa pro­duziert wur­den. Da wird man dann ja sicher­lich sichergestellt haben, dass diese Masken tat­säch­lich den deutschen Qual­ität­skri­te­rien entsprechen und nicht bil­liger Schund sind.

Weiterlesen

Ibbtown bringt’s

Aus der morgi­gen IVZ:

“Schramey­er erk­lärt, betrof­fene Ibben­büren­er Betriebe hät­ten zügig und im Schul­ter­schluss auf die Coro­na-Krise reagiert. Ein Beispiel sei die tolle Ini­tia­tive zur gemein­samen Inter­net­plat­tform ibbenbueren-bringts.org. Schramey­er: „Was hier inner­halb kürzester Zeit auf den Weg gebracht wurde, war richtig klasse – und es bleibt über die Coro­na-Pan­demie hin­aus wichtig. Diese Idee zeigt, dass es sich weit­er­hin lohnen wird, wenn der sta­tionäre Einzel­han­del dem all­ge­gen­wär­ti­gen Online­han­del im Inter­net etwas ent­ge­genset­zt – auch wenn Läden jet­zt bald wieder öff­nen kön­nen.“”

Das find­en wir auch und deswe­gen kön­nte es sein, dass ibbenbueren-bringts.org uns gehört.

Weiterlesen

Die Stadt auf Twitter

Coro­na sei Dank: Ein paar Jahre, nach­dem wir den Twit­ter-Nick @ibben­bueren an die Stadt ver­mit­telt haben, und dann gesagt beka­men, der sei nun aber nicht im Besitz der Stadt, startet man dort doch noch das Twit­tern. Dabei ist das lokale Treiben da ja eher zurück gegan­gen, so dass die IVZ gar nicht mehr twit­tert (oder die Ex-Mitar­bei­t­erin hat das Pass­wort mitgenom­men).

Weiterlesen

R.i.p. Timo Wenner (1976–2019)

Es reißt einen ordentlich runter, Anfang Jan­u­ar zu erfahren, dass Timo Wernke, bekan­nter als Timo Wen­ner, nicht ins neue Jahr mit­gekom­men ist. Schon länger ern­sthaft erkrankt, sah es in let­zter Zeit danach aus, dass es stetig bergauf gin­ge.

Als ich davon auf der Face­book­seite von Ibbtown berichtet, kam prompt die Frage, wer das nun schon wieder sei? Na, schö­nen Dank. Wer war der Wen­ner? Erk­läre das mal eben. Im Kern war Timo Wen­ner ein fokussiert­er Spin­ner mit Rück­grat, der als vir­tu­os­er Gitar­ren­spiel­er die Band Nutel­li­ca in über 450 Auftrit­ten quer über die Welt verteilt anführte.  Man spielte Konz­erte mit H‑Blockx, Dog Eat Dog, Korn, Sax­on, Apoc­a­lyp­ti­ca, Guns N’ Ros­es, Stone Sour und anderen, z.B. Metal­li­ca selb­st (1999 in Wer­chter, Bel­gien, und 2003 in Imo­la, Ital­ien). Timo selb­st schieb auf Face­book, er habe alle Konz­erte gespielt, die er spie­len wollte.

1994 bis 2004  war er in der Sche­une aktiv, zulet­zt als Chef des Rock­büros. 2004 grün­dete er in Ham­burg Room 237, eine Agen­tur für Konz­ert­buchun­gen, Band­man­age­ment und lokale Musikevents. 2011 organ­isierte er als Hauptver­ant­wortlich­er das Pink Pop Roy­al, danach organ­isierte er Events wie Rock den Rosen­hof und das Kneipen­quiz mit Wen­ner in Osnabrück. Ein Ange­bot als Book­er und Man­ag­er für Tokio Hotel zu arbeit­en, schlug er aus, was man ihm glauben kon­nte oder auch nicht. Zudem machte er eine Inter­viewrei­he mit Musik­ern wie New Mod­el Army, CJ Ramone, Sepul­tura und Dog Eat Dog.

Er pflegte seinen Stil geschmack­los­er Pointen­losigkeit, den man entwed­er ver­ab­scheuen oder abfeiern kon­nte. Lassen wir deshalb ihm selb­st das let­zte Wort: The Wen­ner takes it all.

Weiterlesen

Ganzseitiges Gesinnungsbeanzeigen

Was in der let­zten Zeit in der Lokal­presse aufge­fall­en ist, und das muss man wohl Presseerzeugern ein­dringslichst sagen, sind diese wirren, wirren Anzeigen in eign­er Sache, die inhaltlich Google und Face­book und Apple angreifen sollen, die aber kaum jemand der Leser­schaft ganz ver­ste­ht, geschweige denn in sein eigenes Wer­turteil aufn­immt. Eben­so ist auch kein Face­book-Nutzer beruhigter durch die ganz­seit­i­gen Face­book-Anzeigen in der Lokal­presse. Aber wenn sowas Dep­perten Geld kostet, die die Zeitung auf­schla­gen und ihre selb­st­ge­bucht­en Anzeigen bewun­dern, wem schadet’s?

Da einem das Lokale vielle­icht doch näher liegt als das Irgend­wieglob­al­face­bookgetue, sei mal zur Ken­nt­nis genom­men, dass die Lokal­presse, diesen wirren, wirren Text kurz vor Wei­h­nacht­en ganz­seit­ig veröf­fentlicht:

Dif­famierung, Behin­derung und Aus­gren­zung, Beschimp­fung, Bedro­hung und Inhaftierung von Pres­se­leuten sind unerträglich alltäglich gewor­den in dieser Zeit. Pop­ulis­mus, Intol­er­anz und aufleben­der Ras­sis­mus spal­ten unsere Nation. Sie erzeu­gen Angst und schüren Ego­is­mus.

Redet hier wirk­lich eine Lokalzeitung über ihre Heimat­stadt?

Wir, die freie Presse,

Haha­ha­ha­ha­ha­ha­ha­ha­ha­ha­ha!

wider­sprechen diesen zer­set­zen­den Ten­den­zen aus­drück­lich! Die Frei­heit und Unab­hängigkeit der Presse ist Fun­da­ment für die Frei­heit unser­er Gesellschaft!

Äh, nein, der Rechtsstaat ist Fun­da­ment der Frei­heit der Gesellschaft, nicht irgendwelche Blät­ter, die dpa-Mel­dun­gen und Ortsvere­in­sju­biläen druck­en.

Die Zeit ist unruhig. Den­noch, oder bess­er: Deshalb wün­schen wir Ihnen und Ihrer Fam­i­lie eine fried­volle Advents- und Wei­h­nacht­szeit! Wir danken für das uns ent­ge­genge­brachte Ver­trauen und begeg­nen dem neuen Jahr 2020 voller Zuver­sicht und Mut!

Zuver­sicht und Mut, dass weniger unsere Redak­tion ver­lassen als in 2019.

Weiterlesen