Zitate für Dummies (34)

Mal ein mir neues Falschz­i­tat heute in der IVZ:

Jed­er ist ein Genie! Doch wenn Du einen Fisch danach­beurteilst, ob er auf einen Baum klet­tern kann, wird ersein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.“

Albert Ein­stein (1879 –1955), Physik­er

Auf dieser Seite gibt es weit­ere Zitate, die Ein­stein nie gesagt hat.

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Zitate für Dummies (33)

Das falschz­i­tierende Rumge­copy­und­paste geht heute in der IVZ munter weit­er:

„Je schön­er und voller die Erin­nerung, desto schw­er­er ist die Tren­nung. Aber die Dankbarkeit ver­wan­delt die Erin­nerung in eine stille Freude.“

Diet­rich Bon­ho­ef­fer (1906 – 1945), lutherisch­er The­ologe

Nur im Orig­i­nal wird der eigentliche Gedanke deut­lich:

Es gibt nichts, was uns die Abwe­sen­heit eines uns lieben Men­schen erset­zen kann und man soll das auch gar­nicht ver­suchen; man muß es ein­fach aushal­ten und durch­hal­ten; das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugle­ich ein großer Trost; denn indem die Lücke wirk­lich unaus­ge­füllt bleibt, bleibt man durch sie miteinan­der ver­bun­den. Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott füllt die Lücke aus; er füllt sie gar­nicht aus, son­dern er hält sie vielmehr ger­ade unaus­ge­füllt, und hil­ft uns dadurch, unsere echte Gemein­schaft – wenn auch unter Schmerzen – zu bewahren. Fern­er je schön­er und voller die Erin­nerun­gen, desto schw­er­er die Tren­nung.

Aber die Dankbarkeit ver­wan­delt die Qual der Erin­nerung in eine stille Freude. Man trägt das ver­gan­gene Schöne nicht wie einen Stachel, son­dern wie ein kost­bares Geschenk in sich.

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Schülermasken

Die Stadt Ibben­büren stellt für Schüler der Ibben­büren­er Schulen 4400 Schutz­masken bere­it:

In einem ersten Schwung wur­den den fünf weit­er­führen­den Schulen 4400 Schutz­masken mit dem FFP2-Stan­dard übergeben.

Wirk­lich? Auf dem Foto ist deut­lich zu erken­nen, dass die dort gezeigten Ver­pack­un­gen Masken des KN95-Stan­dards bein­hal­ten sollen, dem­nach wohl in Chi­na nicht, was der FFP2-Stan­dard nahe leg­en würde, in Europa pro­duziert wur­den. Da wird man dann ja sicher­lich sichergestellt haben, dass diese Masken tat­säch­lich den deutschen Qual­ität­skri­te­rien entsprechen und nicht bil­liger Schund sind.

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Ibbtown bringt’s

Aus der morgi­gen IVZ:

“Schramey­er erk­lärt, betrof­fene Ibben­büren­er Betriebe hät­ten zügig und im Schul­ter­schluss auf die Coro­na-Krise reagiert. Ein Beispiel sei die tolle Ini­tia­tive zur gemein­samen Inter­net­plat­tform ibbenbueren-bringts.org. Schramey­er: „Was hier inner­halb kürzester Zeit auf den Weg gebracht wurde, war richtig klasse – und es bleibt über die Coro­na-Pan­demie hin­aus wichtig. Diese Idee zeigt, dass es sich weit­er­hin lohnen wird, wenn der sta­tionäre Einzel­han­del dem all­ge­gen­wär­ti­gen Online­han­del im Inter­net etwas ent­ge­genset­zt – auch wenn Läden jet­zt bald wieder öff­nen kön­nen.“”

Das find­en wir auch und deswe­gen kön­nte es sein, dass ibbenbueren-bringts.org uns gehört.

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Die Stadt auf Twitter

Coro­na sei Dank: Ein paar Jahre, nach­dem wir den Twit­ter-Nick @ibben­bueren an die Stadt ver­mit­telt haben, und dann gesagt beka­men, der sei nun aber nicht im Besitz der Stadt, startet man dort doch noch das Twit­tern. Dabei ist das lokale Treiben da ja eher zurück gegan­gen, so dass die IVZ gar nicht mehr twit­tert (oder die Ex-Mitar­bei­t­erin hat das Pass­wort mitgenom­men).

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R.i.p. Timo Wenner (1976–2019)

Es reißt einen ordentlich runter, Anfang Jan­u­ar zu erfahren, dass Timo Wernke, bekan­nter als Timo Wen­ner, nicht ins neue Jahr mit­gekom­men ist. Schon länger ern­sthaft erkrankt, sah es in let­zter Zeit danach aus, dass es stetig bergauf gin­ge.

Als ich davon auf der Face­book­seite von Ibbtown berichtet, kam prompt die Frage, wer das nun schon wieder sei? Na, schö­nen Dank. Wer war der Wen­ner? Erk­läre das mal eben. Im Kern war Timo Wen­ner ein fokussiert­er Spin­ner mit Rück­grat, der als vir­tu­os­er Gitar­ren­spiel­er die Band Nutel­li­ca in über 450 Auftrit­ten quer über die Welt verteilt anführte.  Man spielte Konz­erte mit H‑Blockx, Dog Eat Dog, Korn, Sax­on, Apoc­a­lyp­ti­ca, Guns N’ Ros­es, Stone Sour und anderen, z.B. Metal­li­ca selb­st (1999 in Wer­chter, Bel­gien, und 2003 in Imo­la, Ital­ien). Timo selb­st schieb auf Face­book, er habe alle Konz­erte gespielt, die er spie­len wollte.

1994 bis 2004  war er in der Sche­une aktiv, zulet­zt als Chef des Rock­büros. 2004 grün­dete er in Ham­burg Room 237, eine Agen­tur für Konz­ert­buchun­gen, Band­man­age­ment und lokale Musikevents. 2011 organ­isierte er als Hauptver­ant­wortlich­er das Pink Pop Roy­al, danach organ­isierte er Events wie Rock den Rosen­hof und das Kneipen­quiz mit Wen­ner in Osnabrück. Ein Ange­bot als Book­er und Man­ag­er für Tokio Hotel zu arbeit­en, schlug er aus, was man ihm glauben kon­nte oder auch nicht. Zudem machte er eine Inter­viewrei­he mit Musik­ern wie New Mod­el Army, CJ Ramone, Sepul­tura und Dog Eat Dog.

Er pflegte seinen Stil geschmack­los­er Pointen­losigkeit, den man entwed­er ver­ab­scheuen oder abfeiern kon­nte. Lassen wir deshalb ihm selb­st das let­zte Wort: The Wen­ner takes it all.

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