Morgenkaffee

Die SPD hat einen würdigen Gegner im Wittener Wahlkampf gefunden, so Friedrich Küppersbusch: Sich selbst.

Mal Vorurteile rausräumen: Handys sind für Flüchtlinge keine Luxusartikel.

37% der Engländer meinen, sie hätten einen Bullshit job, sprich einen Job, über den nichts sinnvolles zustande gebracht wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben Bullshitjobber dann mehr Energien für ihre Freizeitgestaltung? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Ich habe ja nichts gesagt, als meine Holde sich Senf mit einer Prise Pfeffer in die Schuhe geschmiert hat gegen ihre Schweissmauken, als sie den Kaffeetisch mit Kupfermünzen zugeschüttet hat wegen den Wespen oder als sie vorgestern rund um’s Haus Kaffee vergraben hat wegen den Karmapunkten und so. Aber kriegt man’s gedankt? Nein, es wird gleich die Zeitung vollgeschrieben mit meinen Tipps, die ernsthaft helfen.

Nur sollten sie nicht ihre T-Shirts, sondern ihre Boxershorts ins Eisfach legen. Tun Sie’s! Räsonieren Sie nicht erst lange hinterher! Kalte T-Shirt’s bringen ja nur bedingt was, die Haut auf dem Oberkörper heizt bei dem Wetter die sowieso schnell durch, eigentlich nur nass das Ganze. Aber woanders, sie wissen schon, da ist die Hautstruktur eine andere, da hüpfen ihre Nervenzellen im Dreieck, wenn sie da mal kühlen bei diesen Temperaturen. Das gilt übrigens für beide Geschlechter.

Gerade heute Abend, wenn meine Bayern wieder anfangen, die Bundesliga zu beherrschen, ist eine kühle Hose gefragt, wenn das erste Tor noch etwas auf sich warten sollte,

ihr Philibb

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  • Ausländer: Verliebt, verlobt, verhaftet – DER SPIEGEL 49/2014 " Das Hochzeitsbild ist nämlich noch etwas anderes, eine Art Zielfoto: Sina Rosenberg, 22, Studentin aus Ibbenbüren, und Aboudou Razaki Yekini, 27, abgelehnter Asylbewerber aus Benin, haben einen Wettlauf gegen die Zeit gewonnen. Hochzeitstermin stand gegen Abschiebetermin. Am Ende kam der Bescheid vom Gericht, dass Yekini alle Papiere für die Trauung zusammen hat, einen Tag bevor das Flugzeug abgeflogen ist, das ihn zurückbringen sollte. Aus dem Abschiebeknast nach Benin."<br>
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Es ist schon bemerkenswert, wie man bei der IVZ sich, nachdem man auf Facebook vehement wegen Nichteingreifens gegen fremdenfeindliche Kommentare zu einem IVZ-Beitrag kritisiert wurde, mit einem De-Höhner-Zitat zum Vorreiter gegen Extremismus aufschwingt:

Jede Art von Extremismus, der Menschen schadet, ist abzulehnen. Dazu müssen wir deutlich die Stimme erheben, uns abgrenzen, Position beziehen. Wenn nicht wir, wer sonst?

Wer ist wir? Die Zeitung, die ihre Leser in Fast-Nazis, Fakt-Nazis und Ich-bin-kein-Nazi-aber-Nazis einteilt? Zu letzterem sei mal gesagt, dass der Einzige, der im betreffenden Beitrag die Redeweise, er sei kein Nazi, verwendete, gemeint hat, er sei kein Nazi, aber der Meinung, man solle sich mit den Leuten, die sich fremdenfeindlich äußerten, inhaltlich auseinandersetzen. Nur mal so für Sie als Test, wer so alles laut Zeitung Nazi ist.

Es ist dieselbe Zeitung, die nicht eingreift, wenn Nutzer auf Ihrer Seite rechtes Zeugs über Asylbewerber hinterlassen:

Wir bitten Asyl an und die verkaufen Drogen an unsere Kinder. Dazu werden sie mit meinen Steuergeldern die jeden Monat bezahlen muss unterstützt. Nochmals Danke.

So klingen die Rechten heute: An der Grenze zur Strafbarkeit mosert man, die Kinder des deutschen Steuerzahlers befänden sich in unmittelbarer Todesgefahr. Und überhaupt: Was fällt denen ein, sichere deutsche Arbeitsplätze zu gefährden.

Wer sonst, wenn nicht Ihr, liebe IVZ?

Zum Beispiel die drei Personen, die vor euch Anzeige wegen des Artikels bei der Polizei gestellt haben. Oder diejenigen, die auf euerer Facebook-Seite zündelnde NPD-Aktivisten identifiziert und durch provokante Stellungnahmen verscheucht haben. Die, die eingegriffen haben, als ihr noch glaubtet, man könne den Artikel verstecken. Die, die Leuten ihre fremdenfeindlichen Kommentare vorgehalten haben, worin Ihr nur das Weiterführen rechter Hetze sehen konntet. Sowie alle anderen, die öffentlich sichtbar deutlich ihre Stimme erhoben haben.

Diese guten Beispiel für Zivilcourage aber wurden auf Facebook samt aller weiteren Kommentare und des Artikels einfach zu Gunsten eines eigenen, selbstgefälligen Artikels hinter einer Paywall gelöscht. Im eigenen Keller ist Zivilcourage halt immer noch am schönsten.

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  • Thomas Moser| „Umpolung“ "Ermittlungen mit Schlagseite konnten „keinen eindeutigen Nachweis erbringen, dass Böhnhardt und Mundlos am Tattag in unmittelbarer Tatortnähe Theresienwiese waren“. (Zitat BKA-Ermittlungsbericht, Oktober 2012) Das wiederum kann bedeuten: Die wahren Täter oder Mittäter laufen noch frei herum. Und die Verantwortung dafür haben die Bundesanwaltschaft, der Landesinnenminister, das LKA und auch der Erste Staatsanwalt von Heilbronn."
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Morgenkaffee

Margarita Tsomou, Herausgeberin des “Missy Magazine”, haut mal bei den Krautreportern auf die Kacke: Die deutschen Printmedien haben bei der Griechenland-Finanz-Krise versagt und einen unterschwelligen Nationalismus befördert:

das Subjekt dieses neuen Nationalismus ist der „deutsche Steuerzahler“ – meine Lieblingsfigur in der Debatte.

Rechte ziehen auf Patrouille durch Dortmund.

Darauf habe ich ja gewartet: Es wird untersucht, ob es sich beim Eingreifen von Heiko Maas in die Netzpolitik.org-Affäre um Strafvereitelung im Amt handelt.

Und während ich mir die Frage stelle: Was kann der Maas eigentlich noch werden, wenn das mit der Politik nicht klappt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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