Guten Morgen

Morgenkaffee

Wo ich gerade etwas gnusocial auf Herz und Nieren teste, erinnere ich mich an die gute alte Zeit, in der es noch bleeper und wamadu gab. Und damals wusste man bei der WamS noch, wie man ordentlich twittert:

Es geht nicht nur darum, anderen beim Twittern zuzusehen, sondern Beiträge zu kommentieren, auf interessante Fundsachen im Web zu verweisen und neue Ideen einzubringen.

Ich hätte ja gedacht, dass sei eine Bloggerregel.

Vor 10 Jahren wurde Ismail Yasar im Zuge der NSU-Mordserie in Nürnberg ermordet. Schon damals gab es einen Zeugenhinweis auf den NSU.

Ben war auf dem WordCamp 2015 in Köln, das scheint der Beschreibung nach besser gewesen zu sein als die Barcamps, die ich dieses Jahr besucht habe. Vielleicht tue ich mir das nächstes Jahr an, gerade aber eher schnautzevoll.

Lyrisch: Wiglaf Drostes Buchrezension über eine Bob-Dylan-Biographie.

Sehr schön: Die Harry-Potter-Reihe könnte eigentlich von einem psychisch erkrankten Kind handeln.

Und während ich mir die Frage stelle: Liegt die Kraft von Blogs darin, sich in Sätzen länger zu fassen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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ibb.town-Chat

Wir basteln ja gerne auf ibb.town und daher präsentieren wir in der Beta-Phase ganz neu unsere Chat-Seite unter ibb.town/chat. Das Besondere an der Seite ist, dass die Nachrichten wechselseitig im Browser verschlüsselt werden. Es können auch private Chaträume eingerichtet werden oder eigene Merkzettelseiten oder sowas. da die Adressen der erzeugten neuen Chaträume etwas lang sind, kann man einen URL-Kürzer verwenden, um kürzere Adressen zu erzeugen. Wer’s ausprobieren will, immer dem Link nach.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Nachdem ich Felix Schwenzels evangelistischen Beitrag über das Indieweb durchgelesen habe, habe mich mal die Webmentions hier aktiviert. Kommt mir einerseits wie Schwanzmessen vor, andererseits denke ich, Blogs sollten intensiver verlinken.

Philipp Felsch spricht über die Eigenart der Menschen in den 60ern, statt mit Smartphones mit Philosophie-Büchern rumgerannt zu sein.

Michael Spreng meint, der Abgang von Gregor Gysi sei Wasser auf die Mühlen von Angela Merkel.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie indie ist Indie? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 4. Juni 2015

  • PGP-Erfinder Phil Zimmermann : „Die NSA kommt überall rein“
  • Julia Louis-Dreyfus: I’ll Go If I Don’t Have To Talk
  • Justiz: Emrah und seine Brüder – DER SPIEGEL 19/2015 "Claudia Dantschke schreibt den Eltern Drehbücher, sie lernen Sätze auswendig. Es klingt simpel, aber es funktioniert. "Heimweh haben alle", sagt sie. […] Die Menschen müssten endlich verstehen, dass sie junge Männer wie Emrah nicht an den Islam verlieren, sondern an den militanten Islamismus"
  • „Die große Meinungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte“ Thomas Meier: "Als erstes müssen wir erkennen, dass die Medien in ihrem Ringen um Aufmerksamkeit oft zu einer verzerrenden und oberflächlichen Wiedergabe politischer und gesellschaftlicher Ereignisse neigen. […] Der andere Punkt ist, dass Medien mittlerweile sehr stark gesellschaftlich selektiv sind. Bestimmte Themen, zum Beispiel soziale Fragen wie Armut, Ungleichheit, Exklusion, das Leben und Leiden der unteren Klassen, kommen in ihrer Berichterstattung praktisch nicht mehr vor. […] Und der dritte Punkt ist, dass Medien, wie es etwa bei der letzten Bundestagswahl oder bei den Angriffen auf den ehemaligen Bundespräsidenten Wulff zu beobachten war, versuchen, politisch mitzumischen."
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