Die Stadt auf Twitter

Coro­na sei Dank: Ein paar Jahre, nach­dem wir den Twit­ter-Nick @ibben­bueren an die Stadt ver­mit­telt haben, und dann gesagt beka­men, der sei nun aber nicht im Besitz der Stadt, startet man dort doch noch das Twit­tern. Dabei ist das lokale Treiben da ja eher zurück gegan­gen, so dass die IVZ gar nicht mehr twit­tert (oder die Ex-Mitar­bei­t­erin hat das Pass­wort mitgenom­men).

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Vertikutieren im Winter

… sollte man eigentlich nicht. Habe ich aber den­noch gemacht. Wieso? Der Win­ter dieses Jahr ist kein har­ter. Das ist keine son­der­lich erfreuliche Nachricht, da das dem Kli­mawan­del zu ver­danken ist, und das sollte man wohl bedrohlich­er aus­drück­en, aber man kann es auch so im Hin­terkopf behal­ten.

Auch der Rasen der von uns über­nomme­nen Datscha sah nicht so aus, als hätte man sich in den let­zten Jahren irgend­wie um ihn gepflegt. Grun­sät­zlich war da Ver­tiku­tieren schon ange­sagt bei all dem Moos. Und zu diesem Zweck habe ich mir einen Hand­spin­delmäher und ein Hand­ver­tiku­tierg­erät besorgt. Ich wäre nicht ich, wenn ich nach dem Auf­bau bei­de Dinge nicht aus aus­pro­bieren wollte. Gesagt getan und so schwang ich den Mäher über das nicht ganz trock­ene Gras und der mähte alles platt, was sich ihm in die quere stellte. Das machte Spaß. Ich bin Elek­tromäher gewohnt, aber schneller unter­wegs sind die auch nicht und es fällt auch auf, dass man sich nicht um ein Kabel küm­mern muss, dass einem ständig in die Quere kommt, oder ein Ver­längerungsk­a­bel, dass man wegen zu großer Ent­fer­nung aus der Dose zieht.

Und ein­mal dabei schwang ich dann das Hand­ver­tiku­tierg­erät, was beein­druck­te, indem es viel Moos raus­zog, aber kaum offene Wun­den verur­sachte. Etwas Moos ist auch drin geblieben, aber vielle­icht gehe ich in ein paar Monat­en nochmal durch. Am Ende sah der Rasen bess­er aus als zuvor und hof­fentlich entwick­elt er sich gut in näch­ster Zeit. Ich baue etwas darauf, dass die Wet­ter­prog­nosen Recht behal­ten wer­den und es bis Ende Feb­ru­ar laue Tem­per­a­turen über Null geben wird mit eini­gen Son­nen­t­a­gen.

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Datschagrill

Die Grun­dausstat­tung so ein­er Laube kommt so langsam zusam­men. Heute erweit­erte ich das Datschain­ven­tar um einen Smok­er-Grill, der ger­ade in einem ort­san­säs­si­gen Bau­markt für 20 Ock­en zu schießen ist.

Abends stieß ich auf eine Face­book-Gruppe ander­er Laubenbe­sitzer des­sel­ben Vere­ins und postete das Erleb­nis, was umge­hend als “Promi­tion & Spam” eingestuft und gelöscht wurde. Man bewegt sich halt in schw­er kon­ser­v­a­tivem Gebi­et.

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Terasse entdeckt

Erst habe ich im hin­teren Gar­ten­teil nur ein paar Steine gese­hen und mir schon vorgenom­men, diese auszu­graben, um in ein­er anderen Ecke eine Gril­lecke zu instal­lieren. Aber wie meine bessere Hälfte schon unk­te, befand sich da eine voll­ständig mit Gras und Moss überwach­sene Terasse, die noch gut in Schuss ist. Das Fugenkratzen wird aber noch etwas dauern.

Nach dieser Aktion habe ich einen davor befind­lichen Baum etwas zusam­menges­tutzt. Die Vor­pächter waren wohl der Mei­n­ung, man könne so eine Pflanze nur mit Eisendrat zäh­men. Auch hier sind die Arbeit­en noch im Gange.

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Willkommen in der Datscha


Wir schla­gen ein neues Kapi­tel in Düs­sel­dorf auf und nis­ten uns in einen Klein­garten­vere­in ein mit eigen­er Laube oder Datscha, wie wir sie nen­nen. Wir haben schon einige Erfahrun­gen mit dem Vere­in gemacht, der uns aufgenom­men hat, und das hat uns nicht abgeschreckt, eigentlich ziem­lich zuge­sagt. Und jet­zt geht das Pla­nen los und das erste Garte­nar­beit­en. Was brauchen wir an Geräten, an Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den, wie wollen wir den Garten ein­richt­en, was übernehmen und reak­tivieren wir, wo kom­men Sand­kas­ten und Schaukel hin?

Ein paar von den Ein­drück­en, die unser neues Aben­teuer mit sich bringt, wer­den hier veröf­fentlicht als Anreiz oder Unter­hal­tung.

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R.i.p. Timo Wenner (1976–2019)

Es reißt einen ordentlich runter, Anfang Jan­u­ar zu erfahren, dass Timo Wernke, bekan­nter als Timo Wen­ner, nicht ins neue Jahr mit­gekom­men ist. Schon länger ern­sthaft erkrankt, sah es in let­zter Zeit danach aus, dass es stetig bergauf gin­ge.

Als ich davon auf der Face­book­seite von Ibbtown berichtet, kam prompt die Frage, wer das nun schon wieder sei? Na, schö­nen Dank. Wer war der Wen­ner? Erk­läre das mal eben. Im Kern war Timo Wen­ner ein fokussiert­er Spin­ner mit Rück­grat, der als vir­tu­os­er Gitar­ren­spiel­er die Band Nutel­li­ca in über 450 Auftrit­ten quer über die Welt verteilt anführte.  Man spielte Konz­erte mit H‑Blockx, Dog Eat Dog, Korn, Sax­on, Apoc­a­lyp­ti­ca, Guns N’ Ros­es, Stone Sour und anderen, z.B. Metal­li­ca selb­st (1999 in Wer­chter, Bel­gien, und 2003 in Imo­la, Ital­ien). Timo selb­st schieb auf Face­book, er habe alle Konz­erte gespielt, die er spie­len wollte.

1994 bis 2004  war er in der Sche­une aktiv, zulet­zt als Chef des Rock­büros. 2004 grün­dete er in Ham­burg Room 237, eine Agen­tur für Konz­ert­buchun­gen, Band­man­age­ment und lokale Musikevents. 2011 organ­isierte er als Hauptver­ant­wortlich­er das Pink Pop Roy­al, danach organ­isierte er Events wie Rock den Rosen­hof und das Kneipen­quiz mit Wen­ner in Osnabrück. Ein Ange­bot als Book­er und Man­ag­er für Tokio Hotel zu arbeit­en, schlug er aus, was man ihm glauben kon­nte oder auch nicht. Zudem machte er eine Inter­viewrei­he mit Musik­ern wie New Mod­el Army, CJ Ramone, Sepul­tura und Dog Eat Dog.

Er pflegte seinen Stil geschmack­los­er Pointen­losigkeit, den man entwed­er ver­ab­scheuen oder abfeiern kon­nte. Lassen wir deshalb ihm selb­st das let­zte Wort: The Wen­ner takes it all.

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Ganzseitiges Gesinnungsbeanzeigen

Was in der let­zten Zeit in der Lokal­presse aufge­fall­en ist, und das muss man wohl Presseerzeugern ein­dringslichst sagen, sind diese wirren, wirren Anzeigen in eign­er Sache, die inhaltlich Google und Face­book und Apple angreifen sollen, die aber kaum jemand der Leser­schaft ganz ver­ste­ht, geschweige denn in sein eigenes Wer­turteil aufn­immt. Eben­so ist auch kein Face­book-Nutzer beruhigter durch die ganz­seit­i­gen Face­book-Anzeigen in der Lokal­presse. Aber wenn sowas Dep­perten Geld kostet, die die Zeitung auf­schla­gen und ihre selb­st­ge­bucht­en Anzeigen bewun­dern, wem schadet’s?

Da einem das Lokale vielle­icht doch näher liegt als das Irgend­wieglob­al­face­bookgetue, sei mal zur Ken­nt­nis genom­men, dass die Lokal­presse, diesen wirren, wirren Text kurz vor Wei­h­nacht­en ganz­seit­ig veröf­fentlicht:

Dif­famierung, Behin­derung und Aus­gren­zung, Beschimp­fung, Bedro­hung und Inhaftierung von Pres­se­leuten sind unerträglich alltäglich gewor­den in dieser Zeit. Pop­ulis­mus, Intol­er­anz und aufleben­der Ras­sis­mus spal­ten unsere Nation. Sie erzeu­gen Angst und schüren Ego­is­mus.

Redet hier wirk­lich eine Lokalzeitung über ihre Heimat­stadt?

Wir, die freie Presse,

Haha­ha­ha­ha­ha­ha­ha­ha­ha­ha­ha!

wider­sprechen diesen zer­set­zen­den Ten­den­zen aus­drück­lich! Die Frei­heit und Unab­hängigkeit der Presse ist Fun­da­ment für die Frei­heit unser­er Gesellschaft!

Äh, nein, der Rechtsstaat ist Fun­da­ment der Frei­heit der Gesellschaft, nicht irgendwelche Blät­ter, die dpa-Mel­dun­gen und Ortsvere­in­sju­biläen druck­en.

Die Zeit ist unruhig. Den­noch, oder bess­er: Deshalb wün­schen wir Ihnen und Ihrer Fam­i­lie eine fried­volle Advents- und Wei­h­nacht­szeit! Wir danken für das uns ent­ge­genge­brachte Ver­trauen und begeg­nen dem neuen Jahr 2020 voller Zuver­sicht und Mut!

Zuver­sicht und Mut, dass weniger unsere Redak­tion ver­lassen als in 2019.

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