Baumanns Brauhof

An der Mün­ster­straße befind­et sich diese Mis­chung aus Restau­rant und Kneipe. Man merkt gle­ich, dass das Geschäft läuft, auch am Sam­stag ver­sam­meln sich Stam­mgäste und ein Stammtisch vorm Tre­sen.

Wir bestell­ten Schnitzel Holzfäller Art und Fisch von der Tageskarte. Daneben gibt es saisonale und Stan­dard­gerichte — für Abwech­slung ist gesorgt. Vor­ab gab es ein Süp­pchen, der Beila­gen­teller war sin­nvoller­weise nicht mit ein­er schw­eren Joghurt­sauce, son­dern mit ein­er leichteren Sen­f­sauce verse­hen. Der Fisch war gut, die gekocht­en Kartof­feln etwas zu fest. Die Bratkartof­feln des Steams hät­ten mehr Zeit in der Pfanne und weniger Fett gut getan, eben­so dem Schnitzel, das unter der Panade kaum zu schmeck­en war. Gut­bürg­er­liche Küche, wenn auch — wie angedeutet — beim Fleisch zu fet­tig.

Abge­se­hen davon bietet man für seine Gäste immer wieder Unter­hal­tungsange­bote, der Gesel­ligkeit wird also Aufmerk­samkeit geschenkt. Und die Stam­mgäste danken es den Betreibern durch Treue, denn umge­zo­gen ist die Kneipe zuvor von der Duis­burg­er Straße. Für die Ziel­gruppe 100%ig in Ord­nung, für Grüp­pchen zu Viert, um abends einen zu trinken, Karten zu klop­pen und etwas als Grund­lage zu ver­fut­tern, sich­er auch nicht verkehrt.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln vergeben wir:

[ Bau­manns Brauhof, Mün­ster­straße 105, 40476 Düs­sel­dorf ]

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Münstereck

Hier wird noch der gesamte Deren­dor­fer Klatsch und Tratsch von leicht ange­grauter Gesellschaft am Tre­sen der alt­back­e­nen, aber gar nicht so kleinen Eck­kneipe ver­han­delt. Das ist gut so und das Essen entsprechend: Gut­bürg­er­lich zu angenehmen Preisen. Die Erb­sen und Möhren scheinen aus der Dose zu kom­men, aber das Gericht ist wie bei Mut­tern. Insofern nicht unbe­d­ingt etwas beson­deres, aber immer­hin gibt es Stan­dard­gerichte und wöchentlich abwech­sel­nde Gerichte auf der Speisekarte.

Daher vergeben wir von 5 möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln:

[ Mün­stereck- Rather Str. 2, 40476 Düs­sel­dorf ]

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Symposion

Unter den griechis­chen Restau­rants gibt es mit­tler­weile solche, die mit der Zeit gehen und geschmack­lich die Gäste zu über­raschen wis­sen. Das Sym­po­sion zählt da nicht zu. Es ist ein durch­schnit­tlich­es, geschmack­lich bekan­ntes griechis­ches Restau­rant. Wem danach ist, der wird hier nicht ent­täuscht wer­den. Bei unserem let­zten Besuch war die Leber zu trock­en und das Gyros fet­tig ohne nach­halti­gen Geschmack.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln vergeben wir:

[ Sym­po­sion, Ulmen­straße 68, 40476 Düs­sel­dorf ]

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Tannenbaum

Kom­men wir zu einem rou­tiniert geführten und humor­vollen Restau­rant: Dem Tan­nen­baum. In dieser zumin­d­est optisch etwas links wirk­enden Restau­ran­tkneipe mit nicht mehr allzu jungem Pub­likum kriegt man schon mal den einen oder anderen Spruch um die Ohren gehauen. Das mag man oder mag es nicht, kommt dann auch deswe­gen wieder oder nicht.

Die ange­bote­nen Gerichte sind sowohl in der Beschrei­bung als auch der Machart nach so phan­tasievoll wie gekon­nt. Es gibt eine Karte mit wöchentlich anderen Gericht­en. Wir haben bis­lang nie lange auf bestellte Gerichte gewartet, noch diese bean­standet. Wem die deutsche Küche zusagt, der wird das Tan­nen­baum mögen.

Als Alt wird Kürz­er aus­geschenkt und das teil­weise bil­liger als in der Alt­stadt. Daneben gibt es Jev­er vom Fass, sowie Pilsen­er Urquell und Tan­nen­zäpfle für Flaschenkinder. Im Win­ter kann es drin­nen schon mal sehr laut wer­den, aber einen Platz haben wir zumin­d­est immer noch bekom­men.

Das Tan­nen­baum hat ein paar Schön­heits­fehler, aber einige deut­liche Stärken, daher vergeben wir von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln:

[ Tan­nen­baum, Tan­nen­straße 3, 40476 Düs­sel­dorf ]

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Die Butze

Kurz nach unserem Urlaub haben wir es endlich auch ein­mal geschafft, in der Butze vor­bei zu schauen.

Das ist das wohl einzige veg­ane Restau­rant in Deren­dorf, an der Ecke Ulmenstraße/ Weißen­burgstraße. Leicht links, oder vielle­icht eher deut­lich linksalter­na­tiv ange­haucht ver­sprühen die Räum­lichkeit­en ein­er ehe­ma­li­gen Kneipe mit vin­tage-iger Deko so etwas wie Stu­den­ten­butzenam­tosphäre.

Wir bestell­ten ein Pastagericht und eine Suppe von der Wochenkarte zu stu­den­tis­chen Preise, wobei bei­de Gerichte auch in klein­er Ver­sion bestellt hät­ten wer­den kön­nen, was uns eigentlich auch ganz aus­gere­icht hätte. Dazu zwei Bolten Ur-Alt.

Kurz und gut — eine aus­führlichere Darstel­lung gibt es hier -: Es mundete ganz her­vor­ra­gend, die Preise sind passend und das Ambi­ente einen Besuch wert. Fleis­ch­er­satzpro­duk­te sind nicht jed­er­manns Sache, etwas mehr Gewürzbeiga­ben wären sich­er auch nicht verkehrt. Als weit­ere Plus­punk­te nehmen wir, dass es gezapftes Bier und ab und an auch Live-Musik gibt.

Daher vergeben wir von 5 möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln:

[ BUTZEWeißen­burgstraße 18, 40476 Düs­sel­dorf | Anfahrt ]

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Ginger Boy

Der Unter­titel, wenn man das so nen­nen will, des Restau­rants Gin­ger­boy lautet Mod­erne asi­atis­che Küche. Und dem wird das Restau­rant auch wirk­lich gerecht: Früher ein­mal ein Geheimtipp, hat sich der Geschmack des Essens wohl so weit rumge­sprochen, dass man heutzu­tage kaum noch einen Platz im Restau­rant erhält, wenn man nicht vorbestellt hat.

Da ich eher zu den Essern gehören, die wiederkehrend auf ein Gericht zurück­greifen, wenn die Erfahrung gezeigt hat, dass es vorzüglich bekommt, kann ich ger­ade nur die Empfehlung für die Gerichte Pur­purne Ver­botene Stadt, Reise durch die Sei­den­straße und die Lieblingssuppe von Kaiser Zhu abgeben.

Das Essen ist passend scharf gewürzt, für vor­sichtige Gemüter bess­er bescheid sagen, dass man es nicht scharf haben möchte. Es wird auf Glu­ta­mat verzichtet und es ist auch nicht zu fet­tig. Die Nudeln wer­den selb­st gemacht, das Gemüse ist biss­fest.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln vergeben wir

[ Gin­ger Boy, Glock­en­straße 24, 40476 Düs­sel­dorf ]

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