What’s Beef

… got to do with it, got to do with it? What’s Beef ist ein dur­chaus ange­sagter Ham­burg­er­schup­pen. Bei unserem Besuch kamen die einzel­nen Bestandteile der Gerichte nicht gle­ichzeit­ig, die Pommes waren über­salzen, die Brötchen­hälften des Burg­ers erstaunlich kalt, der Burg­er anson­sten nicht der Rede wert, wo man Besteck und so bekam nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Ein Blick ins Inter­net zeigt: Anderen erg­ing es ähn­lich. Hebt sich von McDonald’s nicht ab, unter­schre­it­et es schon mal deut­lich.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln vergeben wir:

[ What’s Beef, Immer­mannstraße 24, 40210 Düs­sel­dorf ]

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Vapiano

Stu­den­tis­che Köche, heißgemachte Fer­tig­waren, über­teuertes Kan­tine­nessen — ja, auch in Düs­sel­dorf gibt es Fil­ialen des Vapi­ano. Man muss umständlich am Ein­gang eine Verzehrkarte in Emp­fangnehmen, über die alles, was man verköstigt, gebucht wird.

Man bekommt das Essen nicht gle­ichzeit­ig, es schmeckt wed­er raf­finiert, noch in irgen­deinem Sinne ital­ienisch. Man sitzt umständlich auf hochen Hochern an hohen Tis­chen, so dass man max­i­mal seinen Sitz­nach­barn ver­ste­ht. Im Café hat man schon mal mehr Platz, aber die run­den Mini­tis­che haben eher etwas von einem Pup­pen­hausam­bi­ente.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln vergeben wir:

[ Vapi­ano, Kaiser­swerther Straße 229, Düs­sel­dorf ]

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Grindhouse Homemade Burgers

Wir waren heute einen Tag nach der Eröff­nung gle­ich gegen über beim neuen und wohl einzi­gen Burg­er­laden in Düs­sel­dorf-Deren­dorf. Natür­lich sollte man für eine Kri­tik erst dann kom­men, wenn alles einge­spielt ist und nichts extra oder so. Wir aber hat­ten Hunger auf eine Kleinigkeit und wieso dann nicht gle­ich rein in die gute Stube?

Der Laden hat auf der Inter­net­seite und von außen einen gewis­sen Style, der mit der inneren Ausstat­tung und den Bedi­enun­gen har­moniert. Die Bedi­enun­gen sind ver­gle­ich­sweise jung und fre­undlich, nicht hek­tisch oder neu­mod­ern spießig oder sowas, was man vielle­icht auch hätte befürcht­en kön­nen. Man merkt schon, dass keine jahre­lange Erfahrung bei der Bedi­enung zu erwarten ist, aber das ist vol­lkom­men okay, denn das Pub­likum ist auch eher jung. Und entwed­er ist da eine riesige Mark­tlücke in Deren­dorf, denn so ein junges Pub­likum kenne ich von keinem anderen Restau­rant, oder der Laden wird es schw­er haben, sein Stamm­pub­likum zu find­en. Aber das wird man sehen.

Ich bestellte mir ein Ueriges, den BBQ-Ham­burg­er mit medi­um gebraten­em Fleisch sowie Pommes mit Wasabi-May­on­naise. Das Uerige war mit 0,2l in der Karte ver­merkt, weswe­gen man ein frisch gezapftes erwarten hätte kön­nen, aber es kam eine 0,33l Flasche. Dazu sollte man sagen: Es schmeckt eigentlich außer Schu­mach­er kein gutes Alt-Bier aus der Flasche. Sowas sollte man bei der Bestel­lung vielle­icht dazu sagen, aber okay, wenn man eigentlich gezapftes Alt anbi­etet, sind wir mal nicht pin­gelig.

Zum Essen ist zu sagen: Das Fleisch war exakt medi­um gebrat­en, die Wasabi-May­on­naise eine sehr inter­es­sante Idee, an Gemüse war mir zu wenig im Burg­er, die Sauce habe ich nicht geschmeckt, die Auswahl des Brötchens unin­spiri­ert, Ched­dar-Käse ist immer eine gute Idee für Burg­er, die Pommes waren selb­st gemacht, aber ein­fall­s­los, fet­tig und nur lauwarm.

Mir war die Karte nicht abwech­slungsre­ich genung, aber vielle­icht funk­tion­iert genau das für junges Pub­likum. Es ist nicht so, dass man ver­gle­ich­bare Burg­er nicht auch schnell selb­st hin­bekäme. An der Fre­undlichkeit der Bedi­enun­gen darf gear­beit­et wer­den, die Preise sind nicht ger­ade gün­stig und die Getränkeauswahl dürftig. Drin­nen im Restau­rant ist es oft laut, man sitzt dem Nach­barn schnell auf der Pelle, draußen eben­so, wo man zudem mit dem Straßen­verkehr laut­stär­ketech­nisch konkur­ri­ert.

Von fünf möglichen Düs­sel­blogkochlöf­feln gibt es daher:

[ Grind­house Home­made Burg­ers, Bankstraße 83, 40476 Düs­sel­dorf ]

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